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Havelland Bauarbeiten verursachen kilometerlange Staus
Lokales Havelland Bauarbeiten verursachen kilometerlange Staus
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17:25 04.04.2016
Während der Bauarbeiten auf der Kreuzung am Premnitzer Gasthaus „Retorte“ bildeten sich lange Fahrzeugstaus in mehrere Richtungen. Quelle: Bernd Geske
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Premnitz

Einheimische und auswärtige Kraftfahrer wurden am Montag überrascht von Bauarbeiten auf der Kreuzung am Gasthaus „Retorte“ in Premnitz. Das ist die Stelle, wo die sowieso schon viel befahrene B 102 mit der L 963 in Richtung Milow mit der auch stark frequentierten Landstraße L 96 verbunden wird. Wie Verkehrsteilnehmer dieser Zeitung berichteten, mussten sie im Umfeld der Baustelle zum Teil lange Wartezeiten in Kauf nehmen.

In Richtung Rathenow und Milow und auch in der Premnitzer Innenstadt bildeten sich wiederholt längere Fahrzeugstaus. Bereits am frühen Morgen hatten die Arbeiten begonnen, auch am Nachmittag gab es noch Berichte über längere Wartezeiten. Einige ortskundige Kraftfahrer wichen auf Wege über den Dachsberg aus. Von allen Betroffenen ist kritisiert worden, dass die Bauarbeiten von niemandem vorher angekündigt worden sind.

Stadtverwaltung war nicht informiert

„Die Arbeiten sind auch der Stadtverwaltung Premnitz nicht angekündigt worden“, sagt Fachbereichsleiterin Carola Kapitza. Normalerweise sollte die Stadt schon von solchen Maßnahmen rechtzeitig in Kenntnis gesetzt werden. Doch man sei am Montagmorgen auch von den Bauarbeiten überrascht worden. Es handele sich um Ausbesserungsarbeiten, im Fahrbahnbereich werde an einigen Stellen neuer Gussasphalt aufgebracht. Besonders am Morgen habe es zunächst längere Staus gegeben, hatte Carola Kapitza erfahren, weil zu Beginn die Ampelanlage für die Baustelle noch nicht richtig eingestellt gewesen sei.

Die Arbeiten fanden statt in Zuständigkeit des Landesbetriebs Straßenwesen, Region West. „Es handelt sich um Reparaturarbeiten im Rahmen der ganz normalen Straßenunterhaltung“, erklärt Frank Schmidt vom Landesbetrieb. Über den Winter habe es an einigen Stellen Straßenschäden gegeben. Damit die Fahrbahn nicht noch mehr Schaden nehme, sei jetzt die Reparatur vorgenommen worden. Das sei ein ganz normaler Zyklus. Nach dem Winter gebe es immer Straßenschäden zu beseitigen. Die schadhaften Bereiche des Fahrbahnbelags würden herausgetrennt und durch neuen Asphalt ersetzt.

Noch am Montag sollten Arbeiten beendet sein

Darauf angesprochen, warum es in den Medien vor Beginn der Bauarbeiten keine Ankündigung gab, teilt Frank Schmidt mit: Vor Reparatureinsätzen, die nur einen Tag dauern, gebe der Landesbetrieb keine Ankündigungen heraus. Sonst müsste er ein Übermaß an Pressemitteilung dieser Art verfassen. In manchen Fällen falle die Entscheidung, wo und wann ein Bautrupp eingesetzt werde, auch relativ kurzfristig. Gute Witterungsbedingungen spielten dabei auch eine Rolle. Sei es relativ warm und trocken, sei das eine günstige Gelegenheit für eine Straßenreparatur.

Als gute Nachricht für die möglicherweise gestressten Verkehrsteilnehmer teilt Frank Schmidt vom Landesbetrieb Straßenwesen mit, dass die Arbeiten auf der Premnitzer „Retorte“-Kreuzung auf jeden Fall am Montag noch abgeschlossen werden sollen. Zu welcher Zeit genau alles erledigt sei, könne er nicht sagen, aber: „Wir werden dort auf jeden Fall am Montag fertig.“

Von Bernd Geske

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