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Baubeginn für neue Kita

Falkensee Baubeginn für neue Kita

Mit einem symbolischen Spatenstich begann gestern der Bau für eine neue Kindertagesstätte in Falkensee. 2,8 Millionen Euro Baukosten sind vorgesehen. Am Rohrbecker Weg sollen ab Sommer nächsten Jahres 115 Mädchen und Jungen betreut werden.

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Symbolträchtiger Baubeginn für die neue Kita am Rohrbecker Weg.

Quelle: Danilo Hafer

Falkensee. Mit einem symbolträchtigen 1. Spatenstich begann am Mittwochnachmittag der Bau einer neuen Kindertagesstätte am Rohrbecker Weg von Falkensee. Hier soll bis zum Frühsommer 2018 eine Betreuungseinrichtung für 115 Kinder entstehen, die unter dem Zeichen der Inklusion steht. Das zweigeschossige Haus wäre nach der Kita „Sonnenstrahl“ in Falkenhöh und der LSB-Kita „Nesthüpfer“ die drittgrößte Kita der Stadt.

Ursprünglich war diese Kita als Ersatzbau für die Kita „Villa Kleeblatt“ in der Böcklinstraße von Finkenkrug geplant. Dort ist seit 1953 ein Kindergarten untergebracht. Die Stadt hat die Villa von privat angemietet, der Pachtvertrag sollte Ende Mai 2018 auslaufen. Nun sieht es so aus, dass sich Stadt und Vermieter auf eine Verlängerung des Vertrages einigen und das Haus acht Jahre weiter betrieben werden kann. „Die Kita Kleeblatt bleibt erhalten, wir brauchen die Plätze“, sagte Bürgermeister Heiko Müller (SPD). Deshalb wird es keinen Umzug der Einrichtung an den neuen Standort geben, das wird dort eine komplett neue Kita mit neuem Personal.

Bisher betreut ein Team um Leiterin Kerstin van Raemdonck etwa 50 Kinder in der Böcklinstraße. Am neuen Standort soll mehr Platz sein. Seit Jahren hatte die Kommune dort ein Grundstück reserviert, im Bebauungsplan war es für einen Kitabau ausgewiesen. Das Areal misst fast 2300 Quadratmeter, hier kann ein Haus für mehr als einhundert Kinder Platz finden. Auf einem kleineren Grundstück gegenüber werden Parkplätze entstehen.

Im vergangenen Jahr waren schon mal 260 000 Euro aus einem Landesprogramm für das Projekt geflossen. Fast 2,8 Millionen Euro haben die Falkenseer für den Neubau vorgesehen. Die Wohngebiets-Kita in Finkenkrug wird als Inklusionshaus geplant. Sie soll barrierefrei werden, aber auch auf Seh- und Gehörbehinderungen eingehen.

Geplant ist ein zweigeschossiger Baukörper mit Flachdach in Holzrahmenbauweise, die Fassade soll mit Lärchenholz verkleidet werden. Es wird ein Treppenhaus und einen Aufzug geben sowie einen zweiten Rettungsweg über einen Laubengang zu einer Außentreppe. „Das Gebäude entsteht in Fertigbauweise“, erklärte Zimmerermeister Karsten Jantzen. Seine Firma aus dem mecklenburgischen Sievershagen, die viel Erfahrung im Bau von Kindertagesstätten mitbringt, baut das Haus. In der nächsten Woche wird auf dem vorbereiteten Feld die 25 Zentimeter dicke Bodenplatte gegossen, danach soll das Ständerwerk für das Haus errichtet werden. Zeitgleich wird in der Firma mit der Vorfertigung von Bauteilen begonnen, sagte Jantzen. So werden bereits dort die Fassadenteile verkleidet. „In dem Haus wird viel Holz verbaut, das gibt ein gutes Raumklima für die Kinder“, blickte er voraus. Das Haus wird auch aus energetischer Sicht wertvoll gebaut. „Wir freuen uns auf die Kita“, sagte Bürgermeister Heiko Müller. Die Stadt arbeite hier mit einem Generalauftragnehmer, das sei bei anderen Vorhaben nicht die Regel.

Für die Stadt beginnt jetzt die Suche nach geeignetem Kita-Personal.

Von Marlies Schnaibel

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