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Havelland Baum des Jahres in Friesack gepflanzt
Lokales Havelland Baum des Jahres in Friesack gepflanzt
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17:12 24.04.2016
Wasser für die Winterlinde. Quelle: Norbert Stein
Friesack

Mit einem flotten Spruch auf den Lippen geht bekanntlich jede Arbeit leichter. Die Friesacker Pumpenfreunde haben so einen Spruch: „Ob Nixe oder Wassermann, pump an, pumpt an“, stimmten der amtierende Pumpenmeister Karsten Grimm und seine Pumpengruppe an, bevor sie am Samstagnachmittag bei Damm neben dem Rhinkanal eine etwa sechs Jahre junge Winterlinde mit Wasser versorgten.

Die Winterlinde ist der Baum des Jahres 2016. Am Rhinkanal pflanzt der Landschaftsförderverein Friesacker Pforte mit Unterstützung eines Sponsors jedes Jahr um den 25. April, dem deutschlandweiten Tag des Baumes, den aktuellen Baum des Jahres. Die Winterlinde 2016 spendeten die Friesacker Pumpenfreunde aus Anlass ihres 20-jährigen Bestehens. Gefeiert wird am 23. Juni mit einem Pumpenfest auf dem Marktplatz in Friesack. Bevor Karsten Grimm mit seinen Leuten ihrer Winterlinde im Beisein von über 50 Besuchern aus drei Gießkannen Wasser aus dem Rhinkanal spendierten, erinnerte der Vorsitzende des Landschaftsfördervereins Friesacker Pforte, Karl - Heinz Kühnau, an die Geschichte der Baumpflanzung.

2009 musste das Land Brandenburg als Ausgleich für eine Baumaßnahme sieben Bäume pflanzen. Der Landschaftsförderverein kam auf die Idee dafür Bäume des Jahres zu nutzen. Seit 1989 benennt die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald einen Baum des Jahres. Gemeinsam mit der Stadt Friesack und etlichen Unterstützen pflanzte der Landschaftsförderverein am Rhinkanal die Bäume der Jahre 1989 bis 2010. Als 29. Exemplar gehört nun die Winterlinde zu der Allee. Auf etwa 300 Metern wachsen die Bäume am Rhinkanal. „Mögen noch viele Meter hinzukommen“ wünschte sich Christian Pust. Für den Friesacker Bürgermeister Klaus Gottschalk ist das jährliche Baumpflanzen mittlerweile eine „schöne Tradition“.

Linden sorgen in vielen Städten und Dörfern für mehr Grün. „In 100 Jahren wird sie 20 Meter hoch sein und mit etwa 600 00 Blättern eine Fläche von 120 Quadratmetern beschatten. 18 Kilogramm Kohlendioxid verarbeitet so ein Baum an einem Sommertag“, erklärte Karin Langheinrich. Danach ging es zum gemütlichen Kaffeetrinken auf einem Erholungsplatz mit Sitzgruppe, Schautafeln und Insektenhotel.

Von Norbert Stein

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