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Baum kracht auf fahrendes Auto

Schäden nach Sturm „Heini“ Baum kracht auf fahrendes Auto

„Heini“ hat über Brandenburg gewütet. Im Osthavelland musste die Feuerwehr immer wieder bis zum Mittwochvormittag ausrücken. Die schlimmsten Unfälle: In Dallgow-Döberitz hat eine einfallende Giebelwand zwei Autos unter sich begruben. Glück im Unglück hatte ein Autofahrer in Brieselang. Ein Baum krachte auf den rollenden Wagen.

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In Dallgow-Döberitz fiel die Giebelwand einer Scheune auf parkende Autos.

Quelle: Julian Stähle

Havelland. Für eine Ribbeckerin begann der Mittwoch mit einem katastrophalen Erlebnis. Sie hatte ihr ein Jahr altes Auto in der Seegefelder Straße in Dallgow-Döberitz abgestellt, als gegen 10 Uhr Teile der Giebelwand einer Scheune auf das Auto fielen – offenbar in Folge des Sturms. Der Schaden am Fahrzeug ist immens. Ein weiteres Auto, das daneben stand, wurde ebenfalls unter Trümmerteilen begraben.

Darüber hinaus mussten die Feuerwehren im Osthavelland zu weiteren Sturmeinsätzen ausrücken, vornehmlich am Mittwochvormittag. So kam ein Autofahrer gegen 8 Uhr auf der L 202 zwischen Nymphensee und der Nauener Chaussee mit dem Schrecken davon. Er war gerade Richtung Falkensee unterwegs, als während der Fahrt ein Baum auf sein Auto stürzte und es unter sich begrub. Ein Baum im Wald war umgekippt und hatte beim Fallen einen Straßenbaum mitgerissen. Dieser richtete großen Schaden am Auto an, der Fahrer blieb indes unverletzt. Die Brieselanger Feuerwehr rückte zur Hilfeleistung aus.

In Falkensee drohte ein Baum auf den Radweg zu kippen

In Falkensee drohte ein Baum auf den Radweg zu kippen.

Quelle: Julian Stähle

Auch die Falkenseer Feuerwehr war am Mittwoch im Einsatz. Gegen 11.15 Uhr neigte sich eine Fichte in Folge starker Windböen und drohte auf den Radweg der Sympathie hinter der Europaschule zu fallen. Das Problem: Der Platz ist an der Stelle derart eng, dass die Drehleiter nicht zum Einsatz kommen konnte. Also wurde der Radweg erst einmal mit Bauzäunen abgesperrt und der private Eigentümer verständigt. Der muss jetzt dafür sorgen, dass die Fichte entfernt wird. Bereits gegen 9.45 Uhr waren die Falkenseer Einsatzkräfte in den Heideweg gerufen worden. Dort war ein nicht allzu großer Baum in eine Stromleitung gefallen und hängengeblieben. Die Feuerwehr beseitigte ihn.

Auf der Berliner Allee (L 16) in Schönwalde-Siedlung – kurz vor der Landesgrenze – musste die Schönwalder Feuerwehr kurz vor 7 Uhr die abgebrochene Krone einer Birke beseitigen. Eine auf der Straße liegende Birkenkrone war auch der Grund für einen zweiten Einsatz gegen 9.20 Uhr in der Brandenburgischen Straße.

Keine Einsätze in Folge des Sturms gab es in Nauen, Ketzin/Havel und im Amt Friesack.

Von Andreas Kaatz

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