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Baustart am Falkenseer Kreisel

Falkensee Baustart am Falkenseer Kreisel

Offizieller 1. Spatenstich für den Umbau der Spandauer Straße in Falkensee: Für fast 3 Millionen Euro werden der Kreisel und ein Stück der Spandauer Straße erneuert. Bis September 2017 soll der meist befahrene Straßenabschnitt der Stadt erneuert sein.

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Fleißiges Trio: Reinhardt Stuhr (l.), Ines Jesse und Thomas Zylla.

Quelle: Tanja M. Marotzke

Falkensee. Die Staatssekretärin weiß, wovon sie redet: Der Spandauer Kreisel von Falkensee liegt auf dem täglichen Arbeitsweg von Ines Jesse. Am Donnerstag kam die ehemalige Vizebürgermeisterin von Falkensee an diese Stelle, um beim 1. Spatenstich für die Erneuerung der Ortsdurchfahrt von Falkensee dabei zu sein.

Die Bagger rollen seit vergangener Woche

Das war ein symbolischer Akt, denn die Bagger sind bereits in der vergangenen Woche angerollt. Der nördliche Abschnitt der Seeburger Straße ist gesperrt, Maschinen haben sich in den Asphalt gefräst und die alte Fahrbahn abgetragen. Der Verkehr rollt über die Panzerstraße, der Kreisel selbst ist noch offen, aber schon so bildeten sich morgens und im Nachmittagsfeierabendverkehr erhebliche Autoschlangen. Der Umgehungsverkehr hat es auch nicht leicht, weil auf Berliner Seite an der Seegefelder Straße gebaut wird.

Das Land stellt für die Erneuerung der Falkenseer Ortsdurchfahrt rund 2,45 Millionen Euro zur Verfügung. Hinzu kommen 380 000 Euro für eine Querungshilfe am Mauerradweg, da wo Falkensee auf Berlin trifft. Der Spandauer Kreisel ist der meist belastete Verkehrspunkt von Falkensee, er gilt als Unfallschwerpunkt. Hier treffen zwei Landesstraßen aufeinander: die L 20 aus Richtung Süden und die L 201 aus Richtung Berlin. Fast 19 000 Fahrzeuge rollen hier täglich entlang.

Im September 2017 soll alles fertig sein

Die Verkehrsstaatssekretärin Ines Jesse (SPD) begann ihre kleine Rede mit einem Versprecher, indem sie September als Bauende angab und dabei das Jahr 2017 vergaß. Aber mehr als ein Jahr werden die Falkenseer mit den Baubehinderungen leben müssen. „Die Maßnahme ist wichtig und überfällig“, sagte Falkensees Baudezernent Thomas Zylla (CDU). Die Stadt beteiligt sich mit 600 000 Euro an der Baumaßnahme, das Geld wird für Nebenanlagen eingesetzt, so für Gehwege und Beleuchtung. Für manchen eine bittere Pille: Auch wird ein Teil der Kosten auf die Anlieger umgelegt werden.

„Die Sanierung der Ortsdurchfahrt gehört zu den Projekten des 100-Millionen-Euro-Programms für Landesstraßen“, sagte Ines Jesse. Im 1. Bauabschnitt werden der Kreisel komplett erneuert und dabei erweitert und die Spandauer Straße bis zur Einmündung Humboldtallee umgebaut. Was den zügigen Weiterbau des 2. Bauabschnittes, dann bis zur Landesgrenze, betrifft, sagte Ines Jesse, dass dazu bereits der Planungsauftrag ausgelöst wurde. „Insgesamt hat die Stadt Falkensee in den vergangenen Jahren knapp sieben Millionen Euro Fördermittel für den Straßenbau erhalten“, sagte die Staatssekretärin.

Mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer

Höhere Verkehrssicherheit, auch für Fußgänger und Radfahrer, und Lärmminderung – das sind zwei Argumente für den Umbau; der im Durchmesser vergrößerte Kreisel soll zudem den Durchfluss verbessern. 21 Bäume, darunter 17 große Alleebäume, sind den jetzigen Baumaßnahmen schon zum Opfer gefallen. Dafür sollen künftig 52 neue Bäume an der Straße gepflanzt werden. Bis die Bäume in den Boden kommen, muss aber der 500 Meter lange 1. Bauabschnitt fertiggestellt sein.

Von Marlies Schnaibel

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