Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland Bauzeitenplan für Dachsbergschule eng gestrickt
Lokales Havelland Bauzeitenplan für Dachsbergschule eng gestrickt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:22 08.03.2018
Im vergangenen Jahr ist ein Kellerraum für den Unterricht der Dachsbergschule umgebaut worden. Jetzt sollen drei neue Horträume entstehen. Quelle: Bernd Geske
Premnitz

Das eiligste Premnitzer Bauvorhaben war das wichtigste Thema im Hauptausschuss am Mittwochabend. Die Erweiterung der Grundschule Am Dachsberg steht unbestritten ganz oben auf der Liste der Dringlichkeiten. Bereits in zwei Ausschusssitzungen zuvor hatte die stellvertretende Bürgermeisterin Carola Kapitza dargelegt, dass es bis Mitte August gelingen soll, einen Anbau mit drei neuen Horträumen fertig zu stellen. Kosten samt Ausstattung 300 000 Euro.

Weil allen Beteiligten klar war, dass die Zeit knapp wird, wurde es im Sozialausschuss wohlwollend aufgenommen, als Wolfgang Hundt (Linke) von Carola Kapitza zum Hauptausschuss einen Bauablaufplan erbat. Der wurde auf der Sitzung ausgeteilt. Die Anwesenden einigten sich schnell, in dem Rahmen keine große Diskussion zu führen, weil das Thema auf der Stadtverordnetentagung am 22. März erneut auf die Tagesordnung kommt. So ging es im Hauptausschuss vor allem um den Bauablauf.

Am 16. April könnten die Rohbauarbeiten beginnen

Bis zum 10. April sollten die Rohbauarbeiten vergeben werden, teilte Carola Kapitza mit. Am 16. April könnten die Erdarbeiten beginnen und bis 20. April die Streifenfundamente fertig sein. Wichtig sei, betonte Carola Kapitza, dass Rohbau- und Putzarbeiten an eine Firma vergeben werden. Es sei wichtig, dass diese beiden Tätigkeiten in einer Hand bleiben, um mögliche Komplikationen zu vermeiden: „So müsste es funktionieren.“ Sollte die Bausumme hierfür über 100 000 Euro liegen, so dass die Verwaltung den Auftrag nicht vergeben könne, müsse kurzfristig eine Hauptausschusssitzung einberufen werden.

Grundsätzlich wird in der Verwaltung mit der Baugenehmigung im März gerechnet. Sollte das Dokument möglicherweise für das gesamte Vorhaben dann nicht wie gewünscht vorliegen, so die stellvertretende Bürgermeisterin, könne ein vorzeitiger Baubeginn für die ersten Arbeiten beantragt werden. Bürgermeister Ralf Tebling (SPD) ergänzte: Die Baugenehmigung sei kein Problem, das sei mit dem Landkreis vorbesprochen.

Die Aufträge werden in relativ vielen kleineren Losen vergeben

Die Aufträge werden in relativ vielen kleineren Losen vergeben. Die letzten Tätigkeiten sollen bis 27. Juli die Maler, bis 3. August Bodenbelag und Lampen und bis zum 10. August die Möbel sein. Die Ausschussmitglieder nahmen es entspannt zur Kenntnis.

Gerd Haberstroh (SPD) wies darauf hin, dass die Entscheidung für den Anbau bereits 2017 bei der Abstimmung über die Prioritätenliste der Investitionen im Jahr 2018 gefallen war. In jetzt laufenden Jahr sei es wichtig, die notwendige Aufstockung des Anbaus um zwei weitere Etagen mit hoher Dringlichkeit für 2019 festzulegen. Bürgermeister Ralf Tebling antwortete, der 2. Bauabschnitt sei in die Prioritätenliste für 2019 aufzunehmen. Hierfür sind einschließlich Innenausstattung 470 000 Euro vorgesehen.

Carola Kapitza ergänzte, bereits im Dezember 2017 habe die Verwaltung eben diesen 2. Bauabschnitt als Projekt bei der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Havelland für die Vergabe von Fördermitteln aus dem Leader-Programm angemeldet. Am 31. Mai sei dort der nächste Termin für die Auswahl der Projekte.

Von Bernd Geske

Nicht erst 16-Jährige und Ältere, sondern alle Falkenseer sollen an der Bürgerbefragung zum Bau eines Hallenbades teilnehmen können. So beschlossen es die Abgeordneten mit Zweidrittel-Mehrheit. Zuvor gab es eine lebhafte Debatte über die Meinungskompetenz von Kindern.

08.03.2018
Havelland Bürgermeisterwahlkampf Rathenow - Die unbekannten Seiten von Ronald Seeger

Zur Stichwahl um das Bürgermeisteramt in Rathenow haben wir Daniel Golze (Linke) und Ronald Seeger (CDU) noch einmal einen Fragebogen vorgelegt. Wir wollen die Seiten der Bewerber kennenlernen, die sonst eher verborgen sind.

11.03.2018

Als einzige Frau unter 29 männlichen Fahrern ist Heike Schwartz (52) bei der Havelbus Verkehrsgesellschaft im Bereich Rathenow als Busfahrerin tätig. Ihr Lieblingsfahrzeug ist der 18 Meter lange Gelenkbus. Erst in ihrem 50. Lebensjahr hat sie sich entschieden, ihren Traum zu verwirklichen und sich an die ganz großen Autos heranzuwagen.

08.03.2018