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Havelland Beachparty mit Besucherrekord
Lokales Havelland Beachparty mit Besucherrekord
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10:44 18.07.2016
Ein bisschen getanzt wurde auch. Quelle: Norbert Faltin
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Nauen

Tanzen, Musik hören, Leute kennenlernen und Spaß haben. Das waren die Gründe, warum am Samstagabend rund 700 Besucher ins Nauener Stadtbad zur nunmehr vierten Beachparty strömten. Vielleicht trugen manche Gäste die Badebux oder den Bikini unter ihrer Abendrobe, aber letztlich wollten die meisten Gäste den Abend lieber auf dem riesigen Rasen verbringen, um abzutanzen und zu feiern.

Eine aufgebrezelte Mädelsgruppe verbrachte gar ihren Junggesellinnenabend auf der Beachparty. Nancy Witt (33) aus Hertefeld sagte über die Beachparty: „Wir sind heute mal ohne unsere Männer hier, weil meine Freundin Katja am 30. Juli heiraten wird. Deshalb wollen wir heute noch mal richtig auf die Sahne hauen.“ Ihre Freundin Katja Belajew (33) aus Ribbeck meinte: „Der Mix aus Open-Air, Musik und Party ist genau nach meinem Geschmack. Für die Schlossfestspiele in Ribbeck fühle ich mich noch zu jung. Die schau ich mir aber an, wenn ich älter bin.“

Um 21 Uhr stieg endlich die Berliner Band „Right Now“ mit Frontmann Tobi A und Frontfrau Katha auf die Open-Air-Bühne und heizte den sing- und tanzhungrigen Besuchern mit Coversongs aus den Achtzigern und Neunzigern ordentlich ein. Aber auch zeitgenössische Lieder waren zu hören. Die Combo bezeichnet sich selbst als Party-Band, Crossover-Band, Rock-Band, Cover-Band, Gala-Band oder Top-40-Band. Zutreffend sind alle Namen. Ihre Konzertshows sind im den letzten Vierteljahrhundert zu einer Institution geworden, die man in Deutschland, Österreich und der Schweiz gleichsam abfeiert. Und so wundert es wenig, dass die Kennzeichenpalette auf dem hauseigenen Stadtbad-Parkplatz vom Märkisch-Oder-Land bis rauf nach Rheinsberg und runter bis nach Dessau reichte.

Ohnehin ist das Freibad für seine Familienfreundlichkeit und die Vielzahl von Veranstaltungen während der Sommersaison auch überregional bekannt. Mitverantwortlich für die gelungene Party war sicherlich auch das Wetter. Beruhigende 26 Grad zeigte die Quecksilbersäule auf dem Thermometer am frühen Abend. Eine Husche gegen Mitternacht läutete dann auch das nahende Ende des Superabends ein. Aber Veranstalter Stephan Preuß sah der drohenden Wolkenfront zu Beginn der Party gelassen entgegen. „Die zieht weg“, bestimmte er und sollte damit Recht behalten. Am frühen Morgen nach dem Event-Schluss zog der Badebetriebsleiter Nauens Bilanz. „Die Party war ein voller Erfolg. Mit solch einem Zustrom hatten wir nicht gerechnet. Es war wie immer alles friedlich und ganz ohne Zwischenfälle“, freute sich Preuß. Umsatzzahlen für Würstchen, Steaks, Bier & Co. konnte er zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht nennen. „Nur so kurz: Über 200 Cocktails gingen über den Tresen“, sagte er und rührte dabei die Werbetrommel für das Stadtbad, das in dieser Saison wegen Bauarbeiten schon am 22. August seine Pforten schließt.

Von Norbert Faltin

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