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Begegnungsstätte in Elstal ist fertig

Denkmalgerechte Sanierung Begegnungsstätte in Elstal ist fertig

Ein gutes Jahr haben Sanierung und Anbau gedauert, jetzt kann die neue Bürgerbegegnungsstätte im Zentrum von Elstal (Havelland) genutzt werden. Auch der Verein Historia Elstal bekommt ein Büro.

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Bürgermeister Holger Schreiber hat es sich in der neuen Begegnungsstätte schon mal umgesehen.

Elstal. Die Vorhänge und Gardinen fehlen noch, auch die richtigen Lampen. Ansonsten aber ist die neue Bürgerbegegnungsstätte (BBS) am Karl-Liebknecht-Platz in Elstal fertig. Nach gut einem Jahr Umbauzeit stellt der Eigentümer Deutsche Wohnen AG der Gemeinde Wustermark dieses Schmuckstück im alten Ortskern von Elstal zu einem Vorzugsmietpreis zur Verfügung. „Wir sind dankbar und zufrieden, dass an dieser Stelle, wo früher die Gaststätte ’Zur Klause’ war, jetzt wieder Leben einzieht“, sagt Bürgermeister Holger Schreiber (parteilos).

Ein Treff für jedermann soll es werden. Neben der Sozialstation Wustermark werden die Räume von einer Handarbeits- und einer Kartenspielgruppe genutzt. Aber auch Familien oder Privatpersonen können die BBS für Feiern anmieten.

Mehr als 250 000 Euro haben der denkmalgerechte Umbau des Gebäudes und der Anbau (insgesamt 145 Quadratmeter) gekostet, weiß der Bürgermeister. Es gibt zwei große Gemeinschaftsräume mit je 30 Plätzen, eine Einbauküche, drei Toiletten, darunter eine behindertengerechte. Auch der Eingang des Treffs ist nun für Rollstuhlfahrer und Rollatornutzer kein Problem. Ein Zimmer mit Internetanschluss steht für den Elstaler Ortsvorsteher bereit, ein Büro für den Verein Historia Elstal. Der will in absehbarer Zeit einziehen, wie Vereinsmitglied Matthias Kunze sagt. Aber ganz zufrieden sei er trotzdem nicht, denn: „Wir wollen eigentlich mit unserem seit Jahren angesammelten Fundus ein Heimatmuseum einrichten. Das ist in der BBS nicht möglich. Aber wenigstens können wir historische Bilder aufhängen und vielleicht Vitrinen aufstellen“, so Kunze. Derzeit gebe es bei Historia Elstal Überlegungen, entsprechende Räume für ein Museum an anderer Stelle anzumieten: entweder bei Karls Erlebnis-Dorf, im Bahnhofsgebäude oder in der Radelandsiedlung.

Die Lage der neuen BBS sei optimal, so Bürgermeister Schreiber. „Gerade die älteren Leute wollen auch beim Kaffeetrinken oder Plauschen raus gucken. Und jetzt haben sie freien Blick auf die Kirche und den Karl-Liebknecht Platz.“ In den Sommermonaten sei geplant, auf der noch zu errichtenden Terrasse vor dem Haus Tische und Stühle aufzustellen, so wie es auch alten Fotos aus den 30er-Jahren zu sehen ist. „Vielleicht findet sich ja jemand, der ehrenamtlich Kaffee und Kuchen ausgibt.“

Die bisherige Begegnungsstätte am Ernst-Walter-Weg in Elstal (etwa 300 Meter entfernt) wird künftig doppelt genutzt. Noch im Februar zieht die Ausgabestelle der Nauener Tafel von Wustermark dorthin um. Parallel dazu wird eine Zweigstelle des Wustermarker Jugendklubs eröffnet. Allerdings ist der Betreiber, der Humanistische Freidenkerbund Havelland, noch immer auf der Suche nach geeignetem Personal.

Von Jens Wegener

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