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Beitrag für Bodenverband Nauen sinkt

Ab 2017 Beitrag für Bodenverband Nauen sinkt

Der Wasser- und Bodenverband Nauen hat im vergangenen Jahr ein Plus erwirtschaftet. Das wirkt sich, zur Freude aller Grundstückseigentümer, auf die Neuberechnung der Beiträge für die kommenden zwei Jahre aus. Der bisherige Beitrag von 10,63 Euro sinkt auf 9,89 Euro pro Hektar.

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Die Hauptkrautung beginnt im September. Innerhalb der Gemeinden werden ausgewählte Bereiche bereits ab Juli entkrautet.

Quelle: Privat

Nauen. Der Wasser- und Bodenverband Nauen hat im vergangenen Jahr ein Plus erwirtschaftet. Das wirkt sich, zur Freude aller Grundstückseigentümer, auf die Neuberechnung der Beiträge für die kommenden zwei Jahre aus. Der bisherige Beitrag von 10,63 Euro sinkt auf 9,89 Euro pro Hektar. „Eingesparte Sanierungskosten von 150 000 Euro für unser Gebäude in der Brandenburger Straße sowie ein guter Jahresabschluss, der alleine 50 Cent pro Hektar der Kostensenkung ausmacht, erklären die Neuberechnung für 2017 und 2018“, so Geschäftsführer Peter Hacke gestern gegenüber der MAZ. Mit dem Umzug in die neue Geschäftsstelle am Schlangenhorst in Nauen fielen die Kosten für aufwendige Renovierungsarbeiten des derzeitigen, maroden Verbandssitzes weg. Zudem gibt der Verband sein Werkstattareal in Paretz auf. Hier hatte 2014 ein Traktor Feuer gefangen und einen Brand ausgelöst. „In Paretz waren wir nur Mieter. Der Vertrag ist bereits Ende 2014 ausgelaufen, doch in Ermangelung eines neuen Standortes blieben wir erst einmal dort“, so Hacke. Auf dem rund einen Hektar großen Areal am Schlangenhorst befinden sich eine Werkstatt mit Fahrzeughalle, eine Lagerhalle und ein Bürogebäude. „Zurzeit wird noch renoviert und umgebaut. Anfang November feiern wir die Eröffnung sowie das 25-jährige Bestehen des Verbandes.“ Rund 1,1 Millionen Euro kostet das neue Areal. „Die Finanzierung war in den Beitrag von 10,63 Euro einkalkuliert und ist jetzt durch. Wir haben günstige Kredite abgeschlossen, so dass der Beitrag von der Neuanschaffung nicht beeinflusst wird“, betont der Geschäftsführer.

Mit den Beitragseinnahmen finanziert der Verband unter anderem die Grundräumungen und Krautungen von Gräben und Gewässern 2. Ordnung im Verbandsgebiet. Das erstreckt sich über das Havelland hinaus auf Teile von Potsdam-Mittelmark, Oberhavel und der Städte Potsdam und Brandenburg. Es umfasst ein Fläche von rund 160 500 Hektar. Der Nauener Verband bewirtschaftet etwa 2000 Kilometer Gewässer 2. Ordnung, 50 Klometer Deichabschnitte und 73,5 Kilometer Gewässer 1. Ordnung, deren Bewirtschaftungskosten das Land trägt. Zudem unterhält der Bodenverband 19 Schöpfwerke im Havelland. Hier wird Wasser aus der Landschaft abgepumpt, das von selbst nicht abfließt. Werden sie abgeschaltet, drohen die Flächen zu überfluten. Die Kosten für den Betrieb der Werke dürfen jedoch nicht über Beiträge umgelegt werden. Das beschloss das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg im Sommer 2014. „Seither laufen die meisten unserer Werke nur im Notbetrieb – auf Anweisung der unteren Wasserbehörde – da die Finanzierung nicht gesichert ist.“

Von Laura Sander

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