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Havelland Beobachtungen und Vorträge beim Astro-Treff
Lokales Havelland Beobachtungen und Vorträge beim Astro-Treff
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18:20 04.09.2016
Jens Aasmann mit den Preisträgern des 1. Fotowettbewerbs des Sternenparks: Christoph Prochotta, Tom Radziwill und Christopher Kadetzki (von links).
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Gülpe

Von Freitag bis Sonntag luden der Förderverein Sternenpark Westhavelland, der Naturpark und die Naturwacht des Naturparks Westhavelland mit ihren Partnern zum 6. West-Havelländer AstroTreff (WHAT) auf den Sportplatz nach Gülpe im ersten international anerkannten Sternenpark Deutschlands ein. Seit 2011 hat sich herumgesprochen, dass der wohl nächtens dunkelste Ort Deutschlands das Westhavelland ist. So zog auch das 6. WHAT wieder Astrofans aus Brandenburg, Berlin, mehreren Städten Niedersachsens, Hamburg, Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Thüringen und Bayern an. Einige bauten schon am Mittwoch ihre Zelte und Teleskope auf. So entstanden schon die ersten eindrucksvollen Fotos des Sternenhimmels.

Am ersten Abend hatten die Teilnehmer kein Glück

Am ersten offiziellen Abend hatten die Teilnehmer dann kein Glück. „Im Sommerdreieck sieht man derzeit Sterne wie Deneb, Wega und Atair. Im Kreuz des Nordens sieht man mit dem Schwan eines der schönsten Sommer-Sternenbilder“, so Andreas Hänel in seinem Vortrag über Astrofotografie. „Ab Mitternacht ist der Andromedanebel, mit nur 2,5 Millionen Lichtjahren Entfernung die der Milchstraße nächste Nachbargalerie, zu sehen. Sie ist um die Hälfte größer als unser Sternensystem.“ Am Samstagnachmittag eröffnete Naturparkleiterin Ilona Langgemach das 6. Astro-Treffen offiziell. „Der Himmel ist heute die Bühne und die Sterne sind buchstäblich die Stars“, begrüßte Nina Omilian die zirka 75 Teilnehmer und Gäste. Die im Westhavelland lebende Sängerin ist nach der Buga in der Havelregion die offizielle Botschafterin des Sternenparks Westhavelland. „In Deutschland gilt eine Ortschaft namens Gülpe als dunkelste Stelle des Landes“, zitierte Jens Aasmann, Vorsitzender des Fördervereins Sternenpark, aus Ernst Peter Fischers Buch „Durch die Nacht. Eine Naturgeschichte der Dunkelheit“.

Bernd Hanisch aus Lebus näherte sich im ersten Fachvortrag des Tages dem Thema Sterne von einer ganz anderen Seite. In seinem Vortrag „Spekt(r)akulär - was uns das Licht der Sterne verrät“ informierte er über Möglichkeiten der Spektralanalyse.

Was der Infrarot-Bereich über den Zustand der Sterne verrät

„Abheben mit Sofia“ hieß es im Vortrag von Uwe Schirhorn aus Mittenwalde. Der Astronomielehrer gehört zu den einzigen drei Brandenburger Lehrern, die mit einer umgebauten Boeing 747 zu einem Infrarot-Astronomie-Flug eingeladen wurden. Das fliegende Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie trägt ein 17 Tonnen schweres Spezialteleskop mit einem Spiegel mit 2,7 Meter Durchmesser, das durch die geöffnete Außenwand des Flugzeugs in der abgeschirmten Druckkammer das Licht der Sterne im Infrarot-Bereich analysiert. „Der Wasserdampf in der Erdatmosphäre bis zirka zehn Kilometer Höhe absorbiert das infrarote Licht, welches die Sterne in ihrem gesamten Lichtsprektrum mit aussenden“, erklärte Uwe Schirhorn. „Die IR-Methode ermöglicht Blicke in den Sternenhimmel mit einem ‚Röntgenblick’. So kann man beispielsweise durch Dunkelwolken schauen und die Natur von Doppelsternen erforschen.“ Im Februar 2014 hob Uwe Schirhorn auf 14 Kilometer Flughöhe mit Sofia ab. Im dritten Vortrag informierte Andreas Hänel die Zuhörer über aktuelle Impressionen aus den Sternenparks weltweit.

Von Uwe Hoffmann

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