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Berlins beste Pizza kommt aus Spandau

Mein Lokal, Dein Lokal Berlins beste Pizza kommt aus Spandau

Berlins beste Pizza kommt aus der Spandauer Wilhelmstadt. Das Familienunternehmen „Solo Pizza“ von Gina und Samir Livolsi gewann den Titel jetzt im Rahmen einer Sondersendung des Kabel1-Formats „Mein Lokal, Dein Lokal“. Im Finale setzte sich die traditionelle Zubereitung der berühmten Meterpizza im selbst gebauten Holzsteinofen von Chef-Pizzabäcker Samir durch.

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Samir Livolsi hat über 30 Jahre Erfahrung in der Gastronomie. In Spandau ist die Familie Livolsi für traditionelle italienische Küche und ihre Pizzakreationen bekannt.

Quelle: Laura Sander

Spandau. Berlins beste Pizza kommt aus der Spandauer Wilhelmstadt. Das Familienunternehmen „Solo Pizza“ von Gina und Samir Livolsi gewann den Titel jetzt im Rahmen einer Sondersendung des Kabel1-Formats „Mein Lokal, Dein Lokal“.

Meterpizza aus dem Holzsteinofen

Aus unzähligen Bewerbern wurde die kleine Spandauer Pizzeria ausgewählt, im Finale setzte sich die traditionelle Zubereitung der berühmten Meterpizza im selbst gebauten Holzsteinofen von Chef-Pizzabäcker Samir Livolsi gegen die Pizza zweier Berliner Mitfinalisten durch. „Die Dreharbeiten dauerten zwei Tage und waren anstrengend, haben aber vor allem viel Spaß gemacht“, erinnert sich Samir Livolsi. „Wir standen unter Zeitdruck und mussten teilweise die Ladeneinrichtung verrücken, um drehen zu können. Da musste schon mal unser großer Tisch und der ein oder andere Kühlschrank weichen“, lacht der Spandauer. „Dass wir den Titel dann tatsächlich gewonnen haben, hat uns überrascht und natürlich wahnsinnig gefreut. Nach der Ausstrahlung standen unsere Handys nicht mehr still“, so der 50-Jährige. Freunde, Familie und Stammgäste überhäuften die Livolsis mit Glückwünschen, Reservierungen aus Bremen und sogar Österreich erreichten die Familie bereits. „Man sieht schon einige neue Gesichter seit der Ausstrahlung, was uns natürlich sehr freut. Ein Glück ist Sommer, denn im Winter wird es mit unseren 20 Sitzplätzen zur Stoßzeit schon mal knapp“, so Samir Livolsi.

Italienische Piazza in der Spandauer Wilhelmstadt

Im Sommer verwandelt sich der Gehweg vor dem kleinen Laden in eine italienische Piazza. Rund 70 Plätze auf gemütlichen Holzbänken bieten Besuchern zusätzlich Platz. Gina und Samir Livolsi sind im Kiez angekommen, fühlen sich neben einem Urgestein der Spandauer Kneipenszene, dem „Barfly“, pudelwohl.

Wie es der Zufall so will...

Und dabei entdeckte das Ehepaar den Laden in der Wilhelmstraße vor zehn Jahren nur durch Zufall.„Wir haben über 30 Jahre Erfahrung in der Gastronomie in Spandau. Den Laden hier im Kiez haben wir im Vorbeifahren entdeckt – er stand ewig leer und sollte mal eine Bäckerei werden“, so Samir Livolso, der sich seit 1988 mit der italienischen Küche beschäftigt. „Gina und ihre Eltern führten damals das Restaurant ,Fontana di Trevi’ im Spandauer Kraepelinweg. Ich bin damals mit eingestiegen und habe gelernt zu kochen und Pizza zu backen“, so der 50-Jährige, der Teig, Tomatensoße und Käsemischung täglich frisch und eigenhändig zubereitet. „Eigentlich hatten wir den Plan, ein reinen Pizza-Lieferservice aufzubauen. Der große Tisch war ursprünglich nur für unsere Freunde gedacht“, erinnert sich Samir Livolsi. Doch auch ihre Gäste schätzen schnell die familiäre Atmosphäre und so wuchs der Laden mit seinen Aufgaben. An ihrem ursprünglichen Plan, ausschließlich Pizza zu servieren, hielten die Livolsis, die damals noch als reiner Familienbetrieb starteten, fest. „Mittlerweile würden wir den Alltag ohne unsere fünf Mitarbeiter gar nicht mehr stemmen können. Vor allem, wenn gleich sieben Mal am Tag unsere Meterpizza bestellt wird“, sagt der 50-Jährige. Die Riesenpizza ist besonders beliebt für Familienfeste und Geburtstagsfeiern und kann problemlos in dem selbst entworfenen Holzsteinofen zubereitet werden.

Familienunternehmen will sich erweitern

Im kommenden Jahr plant „Solo Pizza“ sich zu vergrößern. „Mehrere Läden sollen in Berlin eröffnet werden. Derzeit richten wir eine Küche ein, in der wir unsere Zutaten zubereiten, die die Läden dann täglich frisch geliefert bekommen“, so Livolsi.

Wer die Sendung verpasst hat, kann sie unter kabeleins.de nochmals anschauen.

Von Laura Sander

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