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Berufe in der Region schmackhaft machen

Oberschule Premnitz Berufe in der Region schmackhaft machen

Seit mehreren Jahren veranstaltet die Oberschule in Premnitz regelmäßig einen Berufemarkt, bei dem sich Unternehmen aus der Region präsentieren und die Schüler für Ausbildungen in ihren Betrieben begeistern können. 18 Firmen waren am Freitag in der Aula dabei und freuten sich auf angeregte Gespräche mit den möglichen Nachwuchsazubis.

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Premnitz. Den Schülern Ausbildungsperspektiven in der Heimatregion bieten – das ist das Hauptanliegen des Berufemarktes an der Premnitzer Oberschule. In dieser Form – soll heißen mit einer so großen Anzahl an Firmen – findet der Markt zum dritten Mal statt. Insgesamt 18 Unternehmen präsentierten sich am Freitag in der Aula und freuten sich darauf, mit den Schülern in Gespräch zu kommen.

Frühzeitig aufeinander zuzugehen sei der richtige Weg, sagte Bürgermeister Roy Wallenta in seiner kurzen Ansprache zur Eröffnung des Berufemarktes. „Mit ihrer Präsenz machen die Unternehmen deutlich, dass sie ein Interesse an Ihnen haben – also nutzen Sie die Chance, sich frühzeitig über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren.“

Bereits zum wiederholten Mal beim Berufemarkt dabei ist die Autohaus H&H Gmbh Premnitz. Eine Frage, die von den Schülern häufig gestellt werde, sei die nach den Übernahmechancen, sagt Anke Jäschke, Mitarbeiterin im Bereich Logistik. Und sie versicherte: „Unsere Lehrlinge können nach ihrer Ausbildung mit einer Festanstellung rechnen.“ Bei der Frage, was einen guten Azubi ausmache, waren Jäschke und ihr Kollege Alexander Graf sich einig: „Verlässlichkeit in jeder Hinsicht!“ Das Unternehmen stelle immer wieder Lehrlinge ein, „aber klar könnte es auch besser sein“, sagte Jäschke. Es komme zudem immer mal wieder vor, dass jemand „die Ausbildung nicht durchzieht“, ergänzte Graf.

Als Stammgast bezeichnete Knut Gentes sich und die Berufliche Schule für Sozialwesen „Sophie Scholl“ aus Premnitz – er ist der stellvertretende Leiter der Einrichtung. Gentes betonte, dass der Berufemarkt immer sehr gut vorbereitet sei. „Dadurch dass die Schüler konkrete Aufträge haben, kommt man sehr gut miteinander ins Gespräch, wodurch sich wiederum bei so manchem ein nicht vorhanden geglaubtes Interesse wecken lässt.“ Besonders freute er sich, dass die Schule nun auch eine Sozialassistenten-Klasse habe, in der sieben Jungs sitzen – von insgesamt 20 Schülern.

Der 15-jährige Felix aus Bützer hatte sich zuerst bei der Firma Hüffermann über eine Ausbildung zum Metallbauer informiert. Das Unternehmen sitzt in Neustadt/Dosse und ist unter anderem spezialisiert auf die Herstellung von Lkw-Anhängern für Wechselbehälter und Abrollcontainer. Warum Felix gerne eine Ausbildung in der Region machen will? „Weil hier meine Heimat ist“, sagt der Schüler aus Bützer, der sich in seiner Freizeit bei der Freiwilligen Feuerwehr engagiert. Zusammen mit seinem Kumpel und Namensvetter Felix aus Rathenow informierte er sich über Zugangsvoraussetzungen, die Ausbildungsdauer, den Ausbildungsort und die Bewerbungsfrist.

Von Josephine Mühln

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