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Havelland Bessere Bilder vom Herzen möglich
Lokales Havelland Bessere Bilder vom Herzen möglich
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05:21 26.08.2017
Mike Lehsnau (l.), Ärztlicher Direktor der Kliniken, im Gespräch mit Dominik Ketelsen, Ärztlicher Leiter der Radiologie. Quelle: Andreas Kaatz
Nauen

Die Havelland Kliniken GmbH mit ihren Standorten in Nauen und Rathenow bringt ihre Radiologie-Technik in kurzer Zeit auf einen hochmodernen Stand. Möglich macht das eine seit Mai laufende Kooperation mit dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) Ihre-Radiologen.de. Für zehn Jahre haben die Kliniken die Radiologie an die neuen Partner übertragen, die auch schon mit Krankenhäusern in Berlin zusammenarbeiten. Die MVZ mietet für diese Zeit die Räume im Krankenhaus und schafft neue Technik an.

„Wir haben den Anspruch, als kommunaler Krankenhausträger die Versorgung in der Fläche so hochwertig wie möglich anzubieten“, sagt Kliniken-Geschäftsführer Jörg Grigoleit. Allein hätte es die Unternehmensgruppe jedoch auf absehbare Zeit nicht stemmen können. „Wir schaffen es nun in einer kurzen Zeit, die Technik und das Know how auf ein Level zu bringen, das wir bisher nicht gewagt haben zu diskutieren“, so Grigoleit und spricht von einem deutlichen Fortschritt.

In Kürze soll beispielsweise der in die Jahre gekommene Magnetresonanztomograph (MRT) modernisiert werden. Bereits in Betrieb ist der neue Computertomograph (CT). Der ist so fix, dass nun auch schnell bewegte Organe wie das Herz deutlich abgebildet werden. Zudem können Herzkranzgefäße hochauflösend dargestellt und deren Kalkgehalt bewertet werden. Somit ist nicht mehr in jedem Fall eine Herzkatheteruntersuchung notwendig, um eine koronare Herzkrankheit bei Brustenge auszuschließen. Auch andere Bereiche wie die Onkologie und Traumadiagnostik profitieren von dem neuen Gerät.

Leiter der Radiologie ist Professor Dominik Ketelsen, der aus Tübingen kommt und nun seit 1. Juli im Havelland arbeitet. „Wir werden den Magnetresonanztomographen Mitte bis Ende September erneuern“, kündigt er an. Dann werden mit diesem Gerät unter anderem entzündliche Ursachen der Herzschwäche nachgewiesen werden können. Aber auch zur Krebsfrüherkennung bei der Prostata sei er gut geeignet. Zudem wurde ein neues Röntgengerät angeschafft, bei dem man die Strahlendosis auf ein Minimum reduzieren kann.

Die 20 Mitarbeiter in den Radiologie-Abteilungen in Nauen und Rathenow wurden von der MVZ übernommen. Entlassungen soll es nicht geben, „wir werden eher noch weiteres Personal benötigen“, sagt Stephan Duda von der MVZ. Die Partnerschaft entlastet die Kliniken finanziell, was Grigoleit erfreut. „Die Klinik wird 2018 20 Jahre alt. Wir müssen ein umfassendes Modernisierungsprogramm im Wert von 15 Millionen Euro umsetzen.“

Von Andreas Kaatz

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