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Besserer Schienennahverkehr gewünscht

Umfrage: „ MAZ zu Hause in Brieselang“ Besserer Schienennahverkehr gewünscht

Viele Brieselanger wollen für ihre Gemeinde künftig mehr Radwege, eine größere Auswahl an Geschäften, sogar eine Schwimmhalle und eine Tankstelle. Außerdem gibt es den Wunsch nach mehr ausgebauten Straßen. Dabei sollen die Anwohnerkosten deutlich geringer sein als jetzt.

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Wird von den Brieselangern viel genutzt: die Schienenverbindung nach Berlin.

Quelle: Fotos: Andreas Kaatz (2)

Brieselang. Viele Brieselanger schätzen neben dem vielen Grün im Ort auch die Anbindung per Bahn an die Bundeshauptstadt. Schnell ist man im Zentrum von Berlin, auch wenn sich mit dem Fahrplanwechsel für die Regionalbahn einiges verschlechtert hat. Kein Wunder also, dass wohl auch deshalb viele Brieselanger im Rahmen unserer Umfrage „MAZ zu Hause in ...“ dafür plädieren, dass der öffentliche Schienennahverkehr besser werden muss. 56 Prozent haben diesen Punkt angekreuzt. Aber auch eine S-Bahn, die bis Brieselang fahren könnte, ist bei den Einwohnern noch im Rennen. Ein Fünftel der Umfrageteilnehmer würden sich das wünschen. Einigen, rund 15 Prozent, fehlen zudem Busverbindungen, um zur Arbeit zu gelangen. Zudem vermissen andere ausreichend Parkplätze sowie ein WC am Bahnhof, aber auch einen Halt des RE 2 in Brieselang. Hinzu kommt der Wunsch nach mehr Sauberkeit am Bahnhof sowie nach der Errichtung von Schallschutzwänden entlang der Bahnstrecke.

Das Einkaufen scheint in Brieselang kein Problem zu sein. Auf die Frage „Sind Sie mit den Einkaufsmöglichkeiten zufrieden?“ antworteten 72 Prozent, dass sie dort alles finden, was sie brauchen. Für 17 Prozent könnte die Auswahl ein wenig größer sein – etwa mehr Fachgeschäfte, eine Konditorei in „Süd“, eine Fleischerei, ein Reform-/Bioladen oder aber auch ein Wochenmarkt wie in Spandau. Noch immer haben es die Einwohner von „Nord“ nicht verwunden, dass der Penny dort weggezogen ist. So kommt auch der Wunsch auf, dass in das immer noch leerstehende Objekt – ein Schandfleck, wie jemand meinte – wieder ein Supermarkt einzieht. Ein Leser will zudem, dass der Marktplatz autofrei wird. Und auch einen Bringedienst hätten manche gern.

Auf den Nägeln brennt den Brieselangern aber auch das Thema Straßen und Gehwege. Dass viele davon endlich hergerichtet werden müssten, meint rund die Hälfte der Umfrageteilnehmer. Ein Drittel ist zudem der Ansicht, dass definitiv Radwege fehlen und zahlreiche weitere meinen, dass es an Reparaturen von Straßen mangelt. Ein wichtiges Thema, das viele bewegt, sind die Ausbaukosten, die die Einwohner anteilmäßig zu tragen haben. „Dieser Kostenanteil muss drastisch gesenkt werden“, mahnte ein Leser an. Andere wollen ihn ganz gestrichen sehen. Unabhängig davon ist der Ruf nach einem zügigen Ausbau der Straßen vorhanden, etwa der Wustermarker Allee. Zudem wird bemängelt, dass jene Anwohnerstraßen, die weit vom Ortskern entfernt sind, „sehr stiefmütterlich behandelt werden“. Dies betreffe auch seit langem existierende Straßen wie Am Nest, Am Vorholz oder am Weidenweg, merkte ein anderer Umfrageteilnehmer kritisch an, der seit 1939 in der Gemeinde wohnt. Dringend wünschen sich einige Leser auch einen Radweg nach Falkensee, „schon aus Sicherheitsgründen“.

Bei rund einem Viertel der eingegangenen Fragebögen sind die Absender zudem der Ansicht, dass das Angebot an Kita- und Schulplätzen im Ort lückenhaft ist. Das sind nur etwas mehr als jene, die die Zahl für ausreichend hält. Etwa mehr als zehn Prozent würden sich zudem wünschen, dass Einrichtungen mit einem speziellen Profil wie beispielsweise eine Walddorf-Kita in Brieselang hinzu kommen. Zu den Wünschen für die Zukunft zählen unter anderem auch mehr Freizeitmöglichkeiten für Kinder- und Jugendliche und Spielplätze in Brieselang „Nord“.

Eine große Rolle spielt für die Leser auch die Sicherheit. So wird mehr Polizeipräsenz gewünscht, um die Einbruchskriminalität einzudämmen, aber auch die Einhaltung der Verkehrsregeln müsse kontrolliert werden, heißt es. Zudem soll der Lkw-Verkehr aus den Wohngebieten verschwinden.

Von Andreas Kaatz

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