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Havelland Besucherzentrum für die Heide
Lokales Havelland Besucherzentrum für die Heide
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16:45 11.07.2016
Dallgow-Döberitz und Wustermark möchten mit den Fördergeldern die Wegeverbindung in die Döberitzer Heide verbessern Quelle: Tanja M. Marotzke
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Dallgow-Döberitz/Wustermark

Die Döberitzer Heide bekommt ein neues Ausstellungs- und Besucherzentrum. Trotz Reduzierung der Fördermittel hat die Aufwertung der Heide mit rund drei Millionen Euro aus dem Stadt-Umland-Wettbewerb des Landes Brandenburg neben der Stadt Potsdam den größten Anteil. Die Verteilung des Fördervolumens von 21,9 Millionen Euro entwickelten die Wettbewerbspartner nach der Prämierung, um sowohl alle Projekte, die insgesamt rund 33 Millionen Euro kosten würden, umsetzen zu können und dabei das in Aussicht gestellte Fördervolumen nicht zu überschreiten.

Für den Wettbewerb hatten sich die havelländischen Kommunen Dallgow-Döberitz und Wustermark sowie die Heinz-Sielmann-Stiftung neben weiteren Gemeinden aus Potsdam-Mittelmark an dem Beitrag „Potsdam und Partner: gemeinsam natürlich verbunden“ beteiligt und die Jury überzeugt (MAZ berichtete). Ein Fördervolumen von insgesamt 21,9 Millionen Euro wurde in Aussicht gestellt – die größte Einzelförderzusage im gesamten Wettbewerb. Grundsätzlich geht es darum bis 2020 mit der Förderung aus mehreren europäischen Fonds gemeinsam die touristische Infrastruktur und den Naturschutz in der Region zu stärken. Aus havelländischer Sicht betrifft das vor allem die Döberitzer Heide.

Dallgow-Döberitz und Wustermark beabsichtigen die Wegeverbindung in die Heide zu verbessern, die Sielmann-Stiftung setzt auf den Umbau der ehemaligen sowjetischen Kommandantur, in Elstal soll mit den Fördergeldern außerdem die Wärmeversorgung für hunderte neue Wohnungen im Olympischen Dorf entstehen. So lauten zumindest die Wünsche, die die Kommunen im Vorfeld formuliert haben. Da jedoch bereits die Maßnahmen mit höchster Umsetzungspriorität ein Fördervolumen von rund 33 Millionen Euro umfassen, reichen die in Aussicht gestellten Gelder nur für etwa 65 Prozent des Paketes aus. Ein Lösung musste her und wurde jetzt unter Beteiligung aller Projektpartner gefunden.

Einige Projekte sollen über alternative Förderwege außerhalb des Wettbewerbs realisiert werden. Große Maßnahmenbündel, zum Beispiel im Bereich der Altlastenbereinigung oder der Entwicklung der Döberitzer Heide, sollen zunächst auf 65 Prozent reduziert werden. Sollten Fördermittel durch Kosteneinsparungen frei werden, könnte dies zur Aufstockung der Maßnahmenbündel verwendet werden. „Es war nicht einfach, angesichts der Fülle vielversprechender Projekte mit reduzierten Fördermittelansätzen zurechtzukommen. Dennoch konnten wir eine Lösung finden und freuen und, damit nun in die Umsetzung zu gehen“, so Michael Beier, Vorstand der Heinz-Sielmann-Stiftung.

Die verbesserte Wegeverbindung in die Döberitzer Heide wird mit 579 000 Euro gefördert, die Wärmeversorgung im Olympischen Dorf mit etwa 1 630 000 Euro.

Von Laura Sander

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