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Bislang 1220 Unterschriften für Kita-Erhalt

Bürgerbegehren in Nauen Bislang 1220 Unterschriften für Kita-Erhalt

Mögliche Pläne der Stadt Nauen, im schlimmsten Fall die Kita 8. März zu schließen, hat vor einigen Wochen besorgte Eltern dazu bewogen, Unterschriften gegen eine mögliche Schließung zu sammeln, um so ein Bürgerbegehren anzuschieben. Ein Zwischenstand.

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Vater Michael Preuß mit seinen Kindern Maxi und Moritz

Quelle: Norbert Faltin

Nauen. Weil in Zukunft in Nauen mehr Hort- als Kitaplätze benötigt werden, will die Stadt die Kinderbetreuung neu ordnen. In Folge dessen könnte die Kita „8. März“ geschlossen werden. Das aber wollen die Eltern verhindern. Seit Wochen sammeln sie für ihr Bürgerbegehren Unterschriften in Nauen und in den Ortsteilen.

„Bislang konnten wir etwa gültige 1220 Unterschriften sammeln“, sagt Sebastian Kwasny und zeigt sich mit dem bisherigen Ergebnis zufrieden: „Ich bin ziemlich optimistisch, dass wir die nötigen Unterschriften zusammen bekommen“. Man habe ja noch bis zum 19. April Zeit. An diesem Tag wolle man die Listen dem Bildungsausschuss überreichen. Kwasny freut sich über die breite Unterstützung in der Nauener Bevölkerung und dankt allen, die die Initiative unterstützt haben. Am Ende werden rund 1500 Unterschriften benötigt.

Unterdessen trafen sich in der Kita Eltern mit der Fachbereichsleiterin für Bildung und Soziales in der Stadtverwaltung, Nora Schiller. Unterstützung erhielt sie vom Vorsitzenden des Bildungsausschusses, Oliver Kratzsch (SPD). In der Diskussions brachten beide Lager nochmals ihre Positionen auf den Tisch. Nora Schiller unterstrich nochmals, dass immer noch nach einer verträglichen Lösung gesucht werde.

Die Option, auf dem Gelände der Graf-von-Arco-Schule Modulbauten für 150 Hortplätze nebst Essenversorgung zu errichten, stößt bei vielen Eltern auf Kritik, da sie Probleme befürchten, sollten Hortkinder mit den Oberschülern zusammentreffen. Die Neuerrichtung der Module wäre dann der künftige Standort der Einrichtung „8. März“, die dorthin umzieht. Die Kinder im Alter bis sieben Jahre würden in die Kita „Kinderland“ wechseln oder in die Kita „Biene Maja“ in der Schützenstraße.

Michael Preuß, Vater von zwei Kindern, übte Kritik in der Diskussionsrunde. „Meine Frau und ich haben uns bei der Suche nach einer Grundschule für unsere Kinder bewusst für die am Lindenplatz entschieden, eben weil sie den Hort der Kita „8. März“ in Sichtweite hat. Sollte die jetzige Kita geschlossen werden, sehe ich auch für die Schülerzahlen der Grundschule schwarz“, sagte er. Im Übrigen müsse man sich die Frage stellen, ob man heute hier Runde säße, wenn es die Brandschutzauflagen für die Kita nicht gegeben hätte. Diese spielen bei den Schließungsabsichten eine Rolle.

Nach der Abgabe der Listen werden diese auf ihre Richtigkeit geprüft. Für die nächste Runde – das ist der Bürgerentscheid – wären dann 25 Prozent der wahlberechtigten Nauener nötig, um den Erhalt des Kitastandortes zu erreichen.

Von Norbert Faltin

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