Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland Bislang 1220 Unterschriften für Kita-Erhalt
Lokales Havelland Bislang 1220 Unterschriften für Kita-Erhalt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:26 22.03.2016
Vater Michael Preuß mit seinen Kindern Maxi und Moritz Quelle: Norbert Faltin
Anzeige
Nauen

Weil in Zukunft in Nauen mehr Hort- als Kitaplätze benötigt werden, will die Stadt die Kinderbetreuung neu ordnen. In Folge dessen könnte die Kita „8. März“ geschlossen werden. Das aber wollen die Eltern verhindern. Seit Wochen sammeln sie für ihr Bürgerbegehren Unterschriften in Nauen und in den Ortsteilen.

„Bislang konnten wir etwa gültige 1220 Unterschriften sammeln“, sagt Sebastian Kwasny und zeigt sich mit dem bisherigen Ergebnis zufrieden: „Ich bin ziemlich optimistisch, dass wir die nötigen Unterschriften zusammen bekommen“. Man habe ja noch bis zum 19. April Zeit. An diesem Tag wolle man die Listen dem Bildungsausschuss überreichen. Kwasny freut sich über die breite Unterstützung in der Nauener Bevölkerung und dankt allen, die die Initiative unterstützt haben. Am Ende werden rund 1500 Unterschriften benötigt.

Unterdessen trafen sich in der Kita Eltern mit der Fachbereichsleiterin für Bildung und Soziales in der Stadtverwaltung, Nora Schiller. Unterstützung erhielt sie vom Vorsitzenden des Bildungsausschusses, Oliver Kratzsch (SPD). In der Diskussions brachten beide Lager nochmals ihre Positionen auf den Tisch. Nora Schiller unterstrich nochmals, dass immer noch nach einer verträglichen Lösung gesucht werde.

Die Option, auf dem Gelände der Graf-von-Arco-Schule Modulbauten für 150 Hortplätze nebst Essenversorgung zu errichten, stößt bei vielen Eltern auf Kritik, da sie Probleme befürchten, sollten Hortkinder mit den Oberschülern zusammentreffen. Die Neuerrichtung der Module wäre dann der künftige Standort der Einrichtung „8. März“, die dorthin umzieht. Die Kinder im Alter bis sieben Jahre würden in die Kita „Kinderland“ wechseln oder in die Kita „Biene Maja“ in der Schützenstraße.

Michael Preuß, Vater von zwei Kindern, übte Kritik in der Diskussionsrunde. „Meine Frau und ich haben uns bei der Suche nach einer Grundschule für unsere Kinder bewusst für die am Lindenplatz entschieden, eben weil sie den Hort der Kita „8. März“ in Sichtweite hat. Sollte die jetzige Kita geschlossen werden, sehe ich auch für die Schülerzahlen der Grundschule schwarz“, sagte er. Im Übrigen müsse man sich die Frage stellen, ob man heute hier Runde säße, wenn es die Brandschutzauflagen für die Kita nicht gegeben hätte. Diese spielen bei den Schließungsabsichten eine Rolle.

Nach der Abgabe der Listen werden diese auf ihre Richtigkeit geprüft. Für die nächste Runde – das ist der Bürgerentscheid – wären dann 25 Prozent der wahlberechtigten Nauener nötig, um den Erhalt des Kitastandortes zu erreichen.

Von Norbert Faltin

Havelland Neuer Weg am Südrand des Optikparks im Bau - Bald geht’s rund im Blumenparadies

Am Südrand des Rathenower Optikparks wird derzeit ein rund 120 Meter langes Wegstück gebaut. Dieser Abschnitt verbindet die Promenade mit den Farbstrahl-Beeten und ermöglicht es Besuchern, das Parkgelände zu umrunden. Pünktlich zum Saisonbeginn am 24. April wird der neue Rundweg fertig sein.

25.03.2016

Von enttäuschten Hoffnungen und traurigen Empfindungen sprechen die Vertreter der Westhavelland-Kommunen, die beim Stadt-Umland-Wettbewerb des Landes alle leer ausgegangen sind. Möglicherweise hatte man schlechtere Chancen, vermutet der Premnitzer Bürgermeister Roy Wallenta (parteilos), weil gerade erst für die Buga viel Geld in die Region gegangen sei.

25.03.2016

Der Kulturförderverein Mark Brandenburg ist ein neuer Partner, von dem die Evangelische Kirchengemeinde Premnitz (Havelland) und der Förderverein für die Döberitzer Kirche Unterstützung beim Einwerben von Spendengeldern für die Sanierung des Gotteshauses bekommen. Am 10. April organisiert der Kulturverein eine Lesung mit musikalischer Umrahmung.

22.03.2016
Anzeige