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Buga: Bismarckturm soll geöffnet werden

Bürgermeister der fünf Buga-Kommunen haben entschieden Buga: Bismarckturm soll geöffnet werden

„Durchbruch im positiven Sinne!" Die Bürgermeister der fünf Buga-Kommunen haben am Donnerstag über den Bismarckturm in Rathenow entschieden. Buga-Besucher sollen die Sehenswürdigkeit künftig besuchen können. Trotz massiver Proteste der Besucher hatte der Buga-Zweckverband den Turm aus Sicherheitsgründen gesperrt.

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Schon bald können Buga-Besucher den Bismarckturm in Rathenow wieder besuchen.

Quelle: dpa

Brandenburg/Rathenow. Auf einer Sitzung in Brandenburg/Havel haben die Bürgermeister der fünf Buga-Kommunen am Donnerstag entschieden, dass der Bismarckturm in Rathenow für Besucher wieder geöffnet werden soll. Nachdem der Buga-Zweckverband das Weinberggelände übernommen hatte, sperrte er das Bauwerk für Besucher mit der Begründung, es gebe Sicherheitsbedenken bei dem zu erwartenden „Massenbetrieb“ während der Buga. Der Rathenower Bürgermeister Ronald Seeger hat Donnerstagnachmittag auf Nachfrage das Ergebnis der Abstimmung mitgeteilt: „Durchbruch im positiven Sinne!“ Ausschlaggebend dürfte ein Gutachten gewesen, das kurzfristig in Auftrag gegeben worden war. Der Gutachter hatte festgestellt, dass es keine Gründe gebe, um das Gebäude nicht für Besucher zu öffnen. Als Voraussetzung seien aber noch einige technische, organisatorische und personelle Maßnahmen zu treffen. „Der Turm kann wieder wie früher für bis zu 25 Personen gleichzeitig geöffnet werden“, erklärte Ronald Seeger, „so wie es in der Baugenehmigung festgelegt worden ist.“

Das Abstimmungsergebnis der Bürgermeister im Sinne einer Öffnung des Turmes galt bereits vor der Sitzung als wahrscheinlich, weil das Gutachten entsprechend ausgefallen war. Da alle Bürgermeister unabhängig von der Einwohnerzahl ihrer Kommune gleichwertig jeweils mit einer Stimme gewertet werden, konnte ein positives Votum angenommen werden. Neben der Reparatur der automatischen Personenzahl-Kontrolle im Turm muss nun vor allem die Personalfrage beantwortet werden. Man würde wenigstens sechs weitere Arbeitskräfte brauchen, wenn der Turm während der Buga-Öffnungszeiten begehbar sein soll. Dadurch entstehen zusätzliche Kosten.

Amanda Hasenfusz, die Pressesprecherin des Buga-Zweckverbandes teile mit, dass der Verband selbst vorerst nichts über die Bürgermeister-Beratung zur Öffnung des Turms bekannt geben wird. Das Thema solle am Dienstag, 26. Mai, bei einem Pressegespräch auf dem Rathenower Buga-Gelände erläutert werden, hat sie angekündigt. Dann dürften die zeitlichen Vorstellungen dazu, wann der Turm geöffnet wird, sicher klarer sein.

Von Bernd Geske

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Kritik an Zweckverbands-Entscheidung

In Rathenow hagelt es weiter heftige Kritik an der Entscheidung des Buga-Zweckverbandes, den Bismarckturm auf dem Weinberg nicht zu öffnen. „Ich werde mir so lange keine Buga-Eintrittskarte kaufen, bis das mit dem Bismarckturm geklärt ist“, sagte der Geschäftsführer eines bekannten Installationsbetriebes aus Premnitz.

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