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Havelland Blechschäden, aber keine schweren Unfälle
Lokales Havelland Blechschäden, aber keine schweren Unfälle
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18:50 11.01.2016
Blitzeis im Havelland. Quelle: MAZ
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Rathenow

Nach dem ersten Wintereinbruch mit Schneefall am vergangenen Mittwoch hat es in der Nacht zum Montag das erste Blitzeis gegeben. Doch obwohl die überfrierende Nässe etliche Straßen, Rad- und Gehwege im Westhavelland in Rutschbahnen verwandelte, ist es nicht zu schweren Unfällen gekommen. Jana Birnbaum, Sprecherin der Polizeidirektion West, teilte mit, dass es in den frühen Morgenstunden wegen der glatten Straßen vor allem im Raum Falkensee mehr Unfälle gegeben habe, als üblich.

Doch glücklicherweise seien keine Menschen ernsthaft zu Schaden gekommen. Lediglich eine junge Frau habe bei einem Verkehrsunfall auf der Hertefelder Chaussee in Nauen einen Schock erlitten, nachdem ihr Wagen auf glatter Fahrbahn ins Rutschen gekommen und im Straßengraben gelandet war. Ein mitfahrendes Kleinkind blieb unverletzt.

Yves Reimer, Leiter des Betriebshofes der Stadt Rathenow, hatte bereits am Sonntagabend erkannt, dass es entgegen der Wetterprognose glatt werden würde. Nach dem ausgiebigen Regen am Tag sei die Temperatur schon am frühen Abend unter den Gefrierpunkt gefallen. Vor allem in den Außenbereichen der Stadt habe die überfrierende Nässe zu glatten Fahrbahnen und Gehwegen geführt. Die Winterdienstler hätten alle Hände voll zu tun gehabt. Allerdings sei der Wirkungsgrad von Streusalz in diesen Situationen begrenzt. Auf Geh- und Radwegen dürfe ohnehin kein Salz gestreut werden, dort habe man versucht, die Oberfläche mir Splitt abzustumpfen.

Karsten Ziehm, Leiter der Rathenower Straßenmeisterei, setzte die Streuflotte bereits am Sonntagabend gegen 22 Uhr – rund fünf Stunden vor dem offiziellen Schichtbeginn – in Gang. Dadurch sei es gelungen, die Glätte vor allem auf den Bundesstraßen in Grenzen zu halten. Auf den Landesstraßen habe es die ein oder andere glatte Stelle gegeben. Aber zu Unfällen oder gravierenden Störungen sei es glücklicherweise nicht gekommen.

Von Markus Kniebeler

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