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Blick auf Rhinow vor 100 Jahren

Ausstellung in der Stadt Blick auf Rhinow vor 100 Jahren

Die Kleinstadt Rhinow bekommt einen historischen Bilderpfad mit zwölf Aufstellern. Darauf sind Ansichten von Straßen zu sehen, die es heute gar nicht mehr gibt. Die Friedrichstraße etwa heißt heute Ernst-Thälmann-Straße. Auch Ansichten von dem Bismarckplatz sind zu sehen – dem heutigen Goetheplatz.

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Die Rhinower Friedrichstraße um 1900, heute Ernst-Thälmann-Straße.

Rhinow. Zum 800jährigen Stadtjubiläum bekommt Rhinow einen historischen Bilderpfad. Dafür werden in den kommenden Woche vor geschichtsträchtigen Plätzen, Straßen und Einrichtungen Aufsteller mit 60 mal 40 Zentimeter großen Rahmen aufgestellt. In diese Rahmen kommen Bilder, die zeigen, wie Rhinow vor rund 100 Jahren aussah. Bilder aus jener Zeit, wo der Goetheplatz noch Bismarckplatz war und die Kleinstadt statt der Ernst-Thälmann-Straße die Friedrichstraße hatte.

Auf dem heutigen Goetheplatz war einmal der Bismarckplatz

Auf dem heutigen Goetheplatz war einmal der Bismarckplatz.

Quelle: privat

Zwölf Aufsteller werden es insgesamt, verteilt über das gesamte Stadtgebiet. Installiert werden Aufsteller vor dem Goetheplatz und Marktplatz, der Grundschule, vor der Amtsverwaltung und damit vor einem vor etlicher Zeit als Krankenstation genutztem Gebäude. Aufsteller kommen auch in die Mittelstraße, im Bereich des ehemaligen Bahnhofs und der Wilhelm-Külz-Straße, die im Verlaufe der letzten Jahrhunderte verschiedene Namen hatte, wie Stöllner Straße. Später war es die Von-Loebell-Straße, benannt nach einen ehemaligen Unterstaatssekretär, der auch Landrat vom Westhavelland war und sich für den Bau der Bahnstrecke von Neustadt über Rhinow nach Rathenow einsetzte.

Historische Ansicht von Rhinow

Historische Ansicht von Rhinow.

Quelle: privat

5000 Euro kostet der historische Bilderpfad. Die Stadt gibt aus ihrem Haushalt 4500 Euro. 500 Euro kommen als Spende von einem örtlichen Energieversorger. Mitglieder des Heimatverein und weitere Einwohner der Kleinstadt helfen beim Herrichten des historischen Bilderpfades mit rund einem Meter hohen Aufstellern. Eröffnet und eingeweiht wird der historische Bilderpfad am 16. April mit dem Markt der Vereine auf dem Marktplatz. Die großformatigen Bilder können an dem Tag aber schon an den für sie vorgesehenen Platz besichtigt werden. Auch am Sonntag, 17. April, ist dazu Gelegenheit, wenn in der Rhinower Kirche ein Festgottesdienst ist zum Stadtjubiläum. In Anschluss daran ist Frühschoppen.

Von Norbert Stein

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