Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland Blühende Rosen statt Eisblumen
Lokales Havelland Blühende Rosen statt Eisblumen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:24 06.01.2014
Rosen blühen derzeit, Johannisbeeren knospen Quelle: Konrad Radon
Anzeige
Havelland

In ihrer Kleingartenkolonie in Buchow-Karpzow hat Monika Hinz, die Vorsitzende des Kreisverbandes der Gartenfreunde Nauen, sogar schon Knospen an der Johannisbeere entdeckt. "Das ist sogar schon meinem Mann aufgefallen, der sonst eher nicht so den grünen Daumen hat", sagt sie.

Für die Straßenmeisterei im Osthavelland ist zurzeit sogar ganz offiziell "kein Winter". So lautet die niedrigste Einsatzstufe, die auf dem Betriebshof in Bredow in diesen Tagen gilt. Von den knapp 1500 Tonnen Trockensalz, die im Herbst vorsorglich eingelagert wurden, ist bislang gerade mal ein Fünftel verbraucht worden, berichtet Leiter Roland Rapp. Langweilig wird seinen Mitarbeitern trotzdem nicht. Sie sind mit Baumpflege beschäftigt, reinigen Leitpfosten und Entwässerungsmulden und tauschen defekte Verkehrsschilder aus. Nur die Streufahrzeuge bleiben derzeit in ihren Depots. "Aber der Winter kommt schon noch", meint Rapp.

Wohl fühlen sich die Tiere, die ohne tiefgefrorenen Boden derzeit ausreichend Nahrung finden. Bei den Wildschweinen falle die Sterblichkeit der Frischlinge, die anfällig für Erkältungen sind, in diesem Winter geringer aus als in den Vorjahren, erklärt Frank Wilke, der Vorsitzende des Nauener Jagdverbandes. Er hat sogar Graugänse erspäht, die um diese Jahreszeit normalerweise in Frankreich weilen. "Die warme Witterung begünstigt, dass sie länger hierbleiben."

www.MAZ-online.de/wetter

Die aktuellen Wettervorhersagen für Brandenburg

Zu den Gewinnern gehört auch das Baugewerbe, berichtet Claudia Seeligmann von der Kreishandwerkerschaft. "Gerade kleinere Aufträge von Privatpersonen, die schnell fertiggestellt werden können, werden jetzt noch erledigt", sagt sie. Doch auch auf den großen Baustellen im Havelland wie der Campushalle Falkensee oder Karls Erlebnisdorf in Elstal rollen nach wie vor die Bagger.

Die Osthavelländische Trinkwasserversorgung undAbwasserbehandlung GmbH (Owa) hat in Falkensee die Verlegung von Leitungen in der Straße der Einheit und in der Bredower Straße inzwischen wieder aufgenommen, nachdem die Arbeiten in Erwartung eines kalten Winter eigentlich vor Weihnachten eingestellt worden waren. Geschäftsführer Günter Fredrich ist hocherfreut, dass bislang noch keine Wasserzähler eingefroren sind. "Den ganzen Heckmeck haben wir in diesem Jahr nicht."

EMB-Sprecher Jochen-Christian Werner erklärt, dass der Gasverbrauch im Dezember um zehn Prozent niedriger lag als in den Vorjahren. Sofern die Temperaturen nicht noch drastisch sinken, werden auch für den Januar ähnliche Werte erwartet.

Von Philip Häfner

Havelland Neujahrsempfang der Bürgerinitiative Schönes Falkensee - Nordumfahrung bleibt Hauptfeind

Acht Takte Autolärm, acht Takte Melodie - dann eine umgedichtete "Ode an die Freude". Mit klarem Ziel und einem Schuss Heiterkeit gestaltete die Bürgerinitiative Schönes Falkensee (BISF), die bereits seit 1999 besteht, ihren Neujahrsempfang am Sonntagnachmittag. Die Initiative will 2014 mit neuer Kraft gegen alte Projekte kämpfen - vor allem gegen die Nordumfahrung.

07.01.2014
Havelland Das Strandbad ist Erfolgsmodell und Sorgenkind zugleich - Ketzin sucht einen Bademeister

Was nützt das schönste Naturbad, wenn es geschlossen ist? Was nützt ein gutes Konzept, wenn am Ende der wichtigste Mensch fehlt, um es zu realisieren? Was also tun, um Bademeister nach Ketzin zu locken? Alle bisherigen Ideen haben nicht so richtig Erfolg gehabt. Doch die Stadt gibt nicht auf. Zudem wird ein Betreiber für den Imbiss am Strandbad.

06.01.2014
Havelland Hund darf nur besuchsweise nach Brandenburg - Streit um Kampfhund Tascha geht weiter

Der Streit um Kampfhund Tascha, bester Freund des kranken Wachkomakindes Dylan aus Schönwalde-Glien (Havelland), schwelt weiter. In Brandenburg darf das Tier nicht gehalten werden, ist deshalb in Berlin gemeldet und darf Dylan nur unregelmäßig besuchen. Noch immer fehlen die notwendigen Dokumente, damit Tascha wieder dauerhaft zurückkehren darf.

06.01.2014
Anzeige