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Bürgerinitiative sieht Chancen für Trasse

Böhne Bürgerinitiative sieht Chancen für Trasse

Bis vor kurzem hat der Landesbetrieb Straßenwesen den Bau eines straßenbegleitenden Radweges entlang der Landesstraße zwischen Böhne und Rathenow-West nahezu ausgeschlossen. Die letzte Stellungnahme klingt nicht mehr ganz so ablehnend. Die Bürgerinitiative, die für den Bau des Radwegs kämpft, wertet dies als Erfolg.

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Mitglieder der Bürgerinitiative an der – noch – radwegfreien L 96.

Quelle: Norbert Stein

Böhne. Bis vor kurzem hat der Landesbetrieb Straßenwesen den Bau eines straßenbegleitenden Radweges entlang der Landesstraße zwischen Böhne und Rathenow-West nahezu ausgeschlossen. Die letzte Stellungnahme klingt nicht mehr ganz so ablehnend. Die Bürgerinitiative, die für den Bau des Radwegs kämpft, wertet dies als Erfolg.

Auch auf kommunaler Ebene verbucht die Bürgerinitiative Böhne Erfolge. Mehrere Stadtverordnete haben den Mitstreitern der Initiative versprochen, sie in ihrem Anliegen für mehr Sicherheit auf der L96 von Böhne nach Rathenow West zu unterstützen. Vor allem die Forderung nach einer besseren Schulwegsicherung und dem Einrichten vernünftiger Bushaltestellen an den Höfen außerhalb der Ortschaft stießen auf offene Ohren. „Die Region beginnt sich mit unserem Anliegen zu beschäftigen und erfreulicherweise auch zu solidarisieren“, bewertet seitens der Bürgerinitiative Hans-Jürgen Wodtke die Resonanz auf das letzte Treffen, an dem erneut viele Bewohner von den Höfen teilgenommen hatten.

Geantwortet hat inzwischen auch der Landesbetrieb für Straßenwesen auf einen Brief der Bürgerinitiative, in dem diese ihre Forderung nach einem Radwegbau entlang der L96 von Böhne nach Rathenow West und Geschwindigkeitsbeschränkungen auf Teilen der Strecke darlegt. Von seinem bisherigen Standpunkt, dass der touristische Havelradweg auch als Schulweg geeignet sei und als solcher genutzt werden könne, ist der Landesbetrieb offensichtlich abgerückt. Jedenfalls stehe davon nichts mehr in dem von Frank Schmidt, Dezernat Planung West des Landesbetriebes Straßenwesen, unterzeichneten Antwortschreiben, erklärt Hans-Jürgen Wodke.

„Weiterhin stellt er den von uns geforderten Radweglückenschluss entlang der L96 nicht mehr in Frage“, teilt der Sprecher der Bürgerinitiative weiter mit. Allerdings mache Frank Schmidt keine Hoffnung, dass sich ein solches Vorhaben schnell realisieren lasse. Dafür fehlten schlicht und einfach die finanziellen Mittel. Den notwendigen Investitionsaufwand für den 2800 Meter langen Lückenschluss beziffert der Landesbetrieb im Antwortschreiben mit rund 750 000 Euro.

Auch wenn die Baumaßnahme aktuell nicht zu finanzieren ist, wertet die Bürgerinitiative das Abrücken des Landesbetriebes von eines bisherigen Verweigerungshaltung hin zu einem möglichen Lückenschluss als „kleinen Etappensieg“ auf dem Weg zu einem straßenbegleitenden Radweg zwischen Böhne und Rathenow-West.

Von Norbert Stein

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