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Havelland Vereine sammeln Müll am Straßenrand
Lokales Havelland Vereine sammeln Müll am Straßenrand
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10:58 21.03.2018
In Böhne haben Angler, Förderverein Dorfgemeinschaft  und Ortsfeuerwehr gemeinsam in der Landschaft Müll eingesammelt.   Ortswehrführer Michael Schulze zeigt das Ergebnis.  Quelle: Norbert Stein
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Böhne

Der Böhner Ortswehrführer Michael Schulze hat dafür kein Verständnis. „Es gibt immer wieder Menschen, die Müll in die Landschaft werfen“, sagt er und zeigt neben dem Gerätehaus auf elf Säcke. Die Säcke sind prall gefüllt mit Plastik, Pappbecher, Konservendosen, Papiertaschentücher und weiterem Unrat.

Blumentöpfe und Teller

Sogar Damenunterwäsche ist in den Säcken. Neben dem Säcken liegen Tassen, Eimer, Blumenübertöpfe und Teller. Die Ortsfeuerwehr, der Anglerverein und der Förderverein Dorfgemeinschaft Böhne haben den Müll eingesammelt. Dafür waren 15 Feuerwehrleute und Vereinsmitglieder über drei Stunden im Einsatz. Müll eingesammelt haben sie in der Gemarkung Böhne am Havelradweg und zwischen Storchennestweg und Grenzgraben. Der städtische Bauhof Rathenow wird nun den Müll abholen und entsorgen.

Beitrag zum Umweltschutz

„Wir wollen eine saubere Landschaft rund um unser Dorf,“, erklärt Michael Schulze die Motivation zum kollektiven Böhner Mülleinsammeln. „Und wir leisten so auch einen Beitrag zum Umweltschutz.“ Es war aber nicht die erste Gemeinschaftsaktion in der Landschaft.

Das Mülleinsammeln im Frühjahr hat schon Tradition. Damit begonnen hat der Anglerverein. Vor sieben Jahren sammelten die Böhner Petrijünger das erste Mal entlang der Havel Müll ein. Die Ortsfeuerwehr und der Förderverein fanden die Idee gut und schlossen sich in den Folgejahren der Aktion an. Damit wurde auch in einem größeren Gebiet Müll gesammelt.

Alle Jahre wieder neuer Dreck

Und jedes Jahr liegt wieder neuer Müll in der Landschaft. „Jedes Frühjahr sammeln wir etwa die gleiche Menge ein“, sagt Michael Schulze. Entlang des Havelradweges sei es diesmal allerdings etwas weniger Unrat gewesen. Für Michael Schulze ist das aber kein Anzeichen eines gewachsenen Umweltbewusstsein der Menschen, die in der Landschaft unterwegs sind.

Der Bauhof habe zuvor schon einen Müllhaufen weggeräumt, erklärt der Ortswehrführer. Von dem Eingesammelten dürften auch Touristen und Ausflugsgäste einiges in der Natur zurückgelassen haben. Michael Schulze kann über die illegale Entsorgung nur verständnislos den Kopf schütteln. „Das muss und darf nicht sein“, sagt er, „weil jeder verantwortlich ist seinen Müll legal zu entsorgen.“ Und dafür gebe es in der Region gute Möglichkeiten geben.

Gemütliche Runde danach

Nach ihrer Müllaktion haben die Beteiligten noch eine Weile in gemütlicher Runde zusammen gesessen. Solche Aktionen stärken den dörflichen Gemeinschaftssinn. So wurde auch über weitere Veranstaltungen und Vorhaben gesprochen, zum Beispiel Osterfeuer, Maibaumaufstellen und Errichtung eines Caport hinter dem Dorfgemeinschaftshaus.

Von Norbert Stein

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