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Havelland Bolzplatz muss Grundschule weichen
Lokales Havelland Bolzplatz muss Grundschule weichen
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02:15 18.06.2017
Der Bolzplatz vor der Grundschule wird verlegt. Quelle: Foto: Tanja M. Marotzke
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Wustermark

Der Bolzplatz vor dem Areal der Wustermarker Grundschule „Otto-Lilienthal“ kommt weg. Auf besagter Fläche entstehen in den nächsten Jahren der Schulerweiterungsbau mit Hort und neuer Sporthalle.

Aber die Wustermarker Kinder müssen nicht auf ihren Bolzplatz verzichten, denn der soll an der Neuen Bahnhofstraße neu angelegt werden. So hat es die Gemeindeverwaltung vorgeschlagen, so haben es auch die Mitglieder des Ortsbeirates, des Sozial- und des Bauausschusses bereits gebilligt.

Der neue Standort soll wieder in der Nähe der Grundschule sein, weil der Platz auch von der Schule für ihre Sportfeste genutzt wird. Im Bauausschuss kamen Wünsche auf, das Areal etwas weiter weg von der stark befahrenen Hamburger Straße anzulegen und gleich noch eine größere Fläche für einen Festplatz daneben vorzusehen.

Die Gesamtfläche gehört zum Geltungsbereich des alten Bebauungsplans Nr. W 8 „Neue Bahnhofstraße“. In dem Gebiet waren einst Wohnhäuser, eine Sporthalle (die wird nun auf dem Schulgelände errichtet) und schließlich auch ein Asylbewerberheim geplant. Derzeit wird der vordere Teil zwischen Hamburger Straße und Neue Bahnhofstraße als landwirtschaftliche Fläche genutzt. Sie ist verpachtet an die Firma WHB Marktfrucht. Die sei inzwischen über die Bauabsicht der Gemeinde informiert, so die Wustermarker Verwaltung. Nach Abschluss der Erntezeit wird deshalb eine Teilfläche von etwa 3000 Quadratmetern nicht mehr für die Landwirtschaft zur Verfügung stehen.

Das Spielfeld des Bolzplatzes ist in einer Größe von 30 x 50 m geplant, das mit einem Ballfangzaun umgeben sein soll. Außerdem werden am Bolzplatz Stellplätze in Schotterrasen angelegt. Auf Vorschlag einiger Ortsbeiratsmitglieder war die Idee entstanden, Bolzplatz mit Festplatz zu kombinieren, „dass es für die Wustermarker wieder eine nutzbare Fläche zum Feiern gibt“, sagte Elke Schiller von der Wustermarker Wählergemeinschaft.

Folgen die Wustermarker Gemeindevertreter diesem Ansinnen in der Sitzung am 27. Juni, könnte das Baugenehmigungsverfahren eingeleitet werden. Erste grobe Kostenschätzungen gehen von etwa 35000 Euro Baukosten zuzüglich der Wege und Parkflächen aus. Darin jedoch nicht enthalten sind die Mehraufwendungen für den angedachten Festplatz.

Von Jens Wegener

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