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Bootssteg in Strodehne überfüllt

Bis zu 40 Schiffe gleichzeitig Bootssteg in Strodehne überfüllt

So viel Betrieb wie in dieser Saison war noch nie auf dem Wasserwanderstplatz in Strodehne. Erst kurz vor Beginn der Buga wurde der Bootssteg am Wasserwanderastplatz erweitert. Station gemacht haben nun schon Wasserwanderer aus allen Teilen Deutschlands, aus Holland, Frankreich und Italien.

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Peter Zeller aus Buchholz bei Hamburg am Strodehner Anleger.

Quelle: Norbert Stein

Strodehne. So viel Betrieb wie in dieser Saison war noch nie auf dem Wasserwanderstplatz in Strodehne. Grund dafür sind wohl die Bundesgartenschau und das schöne Wetter. Erst kurz vor Beginn der Buga wurde der Bootssteg am Wasserwanderastplatz erweitert. „Alles richtig gemacht“, sagt der Vorsitzende des 1. Motorboot- und Segelsportvereins Strodehne, Rainer Blum. Die Gemeinde Havelaue hatte in dieses Projekt 180 000 Euro investiert. Das Land unterstützte mit Fördermittel.

Eingesetzt wurde das Geld, um weitere 12 bis 15 Anlegeplätze für Boote zu schaffen. Dafür wurde der Steg auf einer Länge von nunmehr 70 Metern erweitert und gleichzeitig flussaufwärts verlegt in günstigere Strömungsverhältnisse. Bis zu 40 Boote insgesamt können nunmehr an dem Steg anlegen. Wie viele dann tatsächlich Platz, finden sei natürlich wesentlich von der Größe der Boote abhängig, erläutert der Vorsitzendes des Vereins, der den Wasserwanderastplatz und den Bootssteg betreut.

In Strodehne angelegt und Station gemacht haben schon Wasserwanderer aus allen Teilen Deutschlands, aus Holland, Frankreich und Italien. Besonders an Wochenenden sei es schon passiert, dass alle Anlegeplätze belegt waren und man Boote weiter schicken musste, erklärt Rainer Blum. „Nicht auszudenken, wenn der Steg nicht erweitert worden wäre“.

Beliebt ist der Wasserwanderrastplatz auch bei Kanuten. Gut besucht ist der Wasserwanderrastplatz auch am Dienstagabend. Ein in schöner Sommertag geht seinem Ende entgegen. Peter Zeller aus Buchholz bei Hamburg sitzt am Ufer neben seinem Kanu. Seit drei Wochen ist er mit dem Boot unterwegs auf Gewässern im Havelland. Am Dienstag paddelte der Norddeutsche auf der Havel, von Rathenow nach Strodehne, wo er am Abend ankam. Peter Zeller genießt die Idylle mit Havelromantik. „Ein herrlicher Platz. Schön, dass es so etwas gibt“, sagt er. Wie Zeller haben weitere Wasserwanderer ihr Zelt aufgeschlagen zur Übernachtung auf dem Strodehner Rastplatz mit Sanitäreinrichtungen in einem ehemaligen Fährhaus. Grillplatz und überdachte Sitzplätze mit Blick aufs Wasser und dem Bootsteg.

Wie viele Wassertouristen schon in Strodehne Station gemacht haben, kann Blum nicht genau sagen. Aber es seien sehr viele, meint er und nennt als Beleg ein doch etwas ungewöhnliches Beispiel: In den Vorjahren musste der Verein das Abwasser aus einer Sammelgrube auf dem Rastplatz lediglich jede dritte Woche abfahren lassen. Dieses Jahr muss das Entsorgungsfahrzeug jede Woche kommen.

Für den ehrenamtlich geführten Verein, der sich zudem um die Anlegestelle für Fahrgastschiffe kümmert, bedeutet die Saison mehr Arbeit. „Wir haben aber alles in Griff“, sagt Rainer Blum.

Von Norbert Stein

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