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Brandenburg will schnelleren A 10-Ausbau

Westlicher Berliner Ring Brandenburg will schnelleren A 10-Ausbau

Brandenburg fordert einen schnelleren Ausbau des westlichen Berliner Rings. Der Abschnitt zwischen den Dreiecken Havelland und Werder ist der schmalste der A10. Dennoch: Bisher ist noch völlig offen, ob die Autobahn überhaupt bis 2030 sechsspurig ausgebaut wird.

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Das Autobahndreieck Havelland ist bis 2014 bereits ausgebaut worden.

Quelle: dpa-Zentralbild

Havelland. Das Brandenburger Infrastrukturministerium fordert einen schnelleren Ausbau des westlichen Berliner Rings. Die zeitnahe grundhafte Erneuerung dieses Abschnitts der Autobahn A 10 sei unabdingbar, heißt es in einer Stellungnahme zum Entwurf des Bundesverkehrswegeplans. Daher sollte die Baumaßnahme einer höheren Bedarfskategorie zugeordnet werden, als bislang der Fall.

Einen konkreten Termin für einen Ausbau gibt es noch nicht

Bisher ist der sechsstreifige Ausbau der Autobahn zwar Bestandteil des Bundesverkehrswegeplans, allerdings nur mit untergeordneter Priorität. Einen konkreten Baubeginn nennt das Papier noch nicht. Ob Projekte aus der Kategorie „Weiterer Bedarf“ überhaupt umgesetzt werden können, ist offen.

Im Entwurf des Bundesverkehrswegeplans sind viele Projekte berücksichtigt worden, die wir angemeldet hatten. Aber wir sehen noch Nachbesserungsbedarf. Um so früh wie möglich mit den Vorbereitungen für die Projekte zu beginnen, brauchen wir Planungsrecht, das in dem vorliegenden Entwurf für mehrere wichtige Vorhaben nicht vorgesehen ist“, sagte Verkehrsministerin Kathrin Schneider (SPD).

Nur zwei Spuren zwischen den Dreiecken Havelland und Werder

„Für die wirtschaftliche Entwicklung Brandenburgs ist es wichtig das vorhandene Autobahnnetz als Bestandteil des Transeuropäischen Netzes mittel- und langfristig weiter leistungsfähig auszubauen und dies entsprechend im Bundesverkehrswegeplan zu verankern“, heißt es in der Stellungnahme des Ministeriums. Der Westabschnitt des Berliner Rings habe eine wichtige Funktion bei der Verteilung der Fernverkehre um die Bundeshauptstadt. Eine sechsstreifige Erweiterung böte zudem die einzige Möglichkeit bei Havariefällen auf der A 115, A 100 und A 111 eine leistungsfähige und sichere Ausweichstrecke anzubieten, heißt es weiter. Zunehmende Bedeutung habe der Westring für die Logistikwirtschaft, „hier muss dem wachsenden Logistikstandort in Wustermark eine adäquate Infrastruktur zur Verfügung gestellt werden.“

Der Autobahnabschnitt zwischen den Dreiecken Havelland und Werder ist der schmalste auf dem Berliner Ring. Es gibt dort nur zwei Fahrspuren und keinen Standstreifen. Bis 2030 soll die Straße deshalb auf 45,1 Kilometern sechsspurig ausgebaut werden. Kosten: 568 Millionen Euro, die fast komplett der Bund übernimmt.

Von Philip Häfner

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