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Brandstiftung ist wahrscheinlich

Nächtliche Feuer in Falkensee Brandstiftung ist wahrscheinlich

Zwischen dem Skaterplatz in der Rosenstraße und dem Gutspark in Falkensee hat es in den vergangenen Wochen mehrfach gebrannt. Die Feuerwehr war immer schnell zur Stelle und konnte so eine Ausbreitung der Flammen verhindern. Brandstiftung ist wahrscheinlich. Über eine ähnliche Serie wurde kürzlich in Schönwalde-Glien berichtet.

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Nach der Gemeinde Schönwalde-Glien wird nun auch Falkensee von unbekannten Brandstiftern heimgesucht.

Quelle: privat

Falkensee. In den vergangenen Wochen hat es mehrere Brände in Falkensee gegeben, zu denen die Freiwillige Feuerwehr alarmiert werden musste. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, wurden zwischen dem Skaterplatz in der Rosenstraße und dem Gutspark nachts wiederholt kleine Brände festgestellt, die von Feuerwehrleuten gelöscht werden mussten.

Durch den schnellen Einsatz konnte vermieden werden, dass die Brände außer Kontrolle gerieten. Als Brandursache wird Brandstiftung vermutet. Im Vorfeld der Ereignisse wurden Gruppen von Personen im Umfeld der Brandherde beobachtet, teilte Stadtsprecherin Marie Fredrich mit. Zu den genannten Einsätzen wurde die Feuerwehr fast ausschließlich am Wochenende, also Freitag- und Samstagabend, gerufen. Es brannten vor allem sogenannte Stadtmöbel im Gutspark, also die Edelstahlabfallbehälter und deren Inhalt. Nach dem Löschen sind die Müllbehälter komplett kaputt. Auch an Hecken, Sträuchern und Büschen wurde gezündelt, erklärte Stadtbrandmeister Daniel Brose. Die Sitzecken, die es im Gutspark verteilt gibt und die zum Ausruhen und Verweilen im Grünen einladen sollen, sind ebenfalls durch die Brände in Mitleidenschaft gezogen worden. „Zwischen den Sitzen oder in der Mitte werden dann kleine Lagerfeuer gemacht, die teilweise auf die Sitzgelegenheiten übergreifen. Zum mutmaßlichen Zündeln kommt dann außerdem oft noch Vandalismus dazu“, sagte der Stadtbrandmeister. Die Rastplätze sähen zum Teil „erschreckend“ aus, auch Straßen- und Verkehrsschilder seien aus den Verankerungen gerissen und in den Graben geworfen worden. Insgesamt gab es in den vergangenen vier Wochen drei Einsätze dieser Art im Gutspark sowie zwei kleinere Brandeinsätze auf dem Außengelände des Jugendklubs „Saftladen“ nebenan.

„Manchmal fragt man sich, ob den Verursachern klar ist, dass eine vorsätzliche Brandstiftung ein Straftatbestand ist. Brände legen ist weder ein Jux noch eine Mutprobe. Sie bringen gerade bei der Trockenheit der vergangenen Wochen nicht nur Einrichtungen und Gebäude in Gefahr, sondern bei unkontrollierter Ausbreitung der Brandherde auch Menschenleben“, sagt Bürgermeister Heiko Müller (SPD).

Da vor allem nachts die ehrenamtlichen Mitglieder der Falkenseer Feuerwehr alarmiert werden, sind damit auch erhebliche zusätzliche Belastungen für die Einsatzkräfte verbunden. Zudem sorgen die vorsätzlich gelegten Brände, die bekämpft werden müssen, dafür, dass wichtiges Personal bei zeitgleichen größeren Einsätzen fehlen könnte.

Erst in der vergangenen Woche hatte der Gemeindebrandmeister von Schönwalde-Glien, Norbert Krumm, über eine ähnliche Brandserie berichtet, hinter der ein mutwilliger Feuerteufel vermutet wird. In Schönwalde hatte mehrmals ein Strauchwall hinter dem Schullandheim in Flammen gestanden. Verletzt worden war durch die Brände niemand. Seit März waren es sechs

Von MAZ online

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