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Brauerei-Umbau: Nächste Stufe gezündet

Rathenow: 40.0000 Euro für Voruntersuchungen Brauerei-Umbau: Nächste Stufe gezündet

Für den Umbau der alten Rathenower Brauerei zum Rathaus haben die Stadtverordneten eine wichtige Weiche gestellt. Am Mittwoch gaben sie eine Mehrausgabe in Höhe von 400.000 Euro frei. Mit dem Geld sollen Voruntersuchungen, Vermessungskosten, Grundstückssicherungskosten sowie Planungs- und Projektsteuerungskosten bestritten werden.

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Ansicht von der Brauhausstraße: So soll die zum Rathaus umgebaute Brauerei aussehen.

Quelle: Skizze: KWR

Rathenow. Damit nimmt das Großvorhaben Fahrt auf. Im April hatten die Stadtverordneten mit großer Mehrheit den Grundsatzbeschluss gefällt, die Brauerei bis zum 1. Januar 2018 zum Verwaltungssitz umzubauen. Mit den 400.000 Euro wird nun die erste konkrete Planungsphase eingeleitet.

Grundlage der anstehenden Untersuchung ist die Machbarkeitsstudie, die von der Kommunalen Wohnungsbaugesellschaft Rathenow im Auftrag der Stadt erstellt worden war. „Jetzt muss detailliert geprüft werden, ob das Vorhaben so umgesetzt werden kann, wie in der Machbarkeitsstudie dargelegt“, sagt Vize-Bürgermeister Hans-Jürgen Lemle, der das Umbauprojekt betreut. Vor allem seien zwei entscheidende Fragen zu klären: „Ist der Umbau zu den in der Studie berechneten Kosten realisierbar? Und kann das Projekt im vorgegebenen Zeitrahmen verwirklicht werden?“

Offene Fragen klären

Bis zum 30. Oktober sollen diese Fragen geklärt sein. Fallen die Antworten positiv aus, werden nach Auskunft Lemles die nächsten Schritte unverzüglich eingeleitet: Ein Nachtragshaushalt muss eingereicht, eine Kreditgenehmigung beantragt werden. Dann wird noch in diesem Jahr der Bauantrag gestellt.

Läuft alles nach Plan, würde die Stadtverwaltung am 1. Januar (beziehungsweise 2. Januar) 2018 in der Brauhausstraße ihre Geschäfte aufnehmen. Voraussetzung ist, dass der Mietvertrag für das jetzige Rathaus bis zum 31. Dezember 2016 gekündigt wird.

Für den Umbau sind rund zehn Millionen Euro veranschlagt. Zwischen 70 und 80 Prozent der Summe kämen aus unterschiedlichen Förderprogrammen. Für die Stadt verbliebe nach derzeitigen Berechnungen ein Eigenanteil in Höhe von 2,5 bis 3,5 Millionen Euro.

Kita-Idee vom Tisch

Der Machbarkeitsstudie zufolge werden die alte Mälzerei und der Turm – das sind die Gebäudeteile in der südlichen Brauhausstraße/Ecke Große Hagenstraße – zum Verwaltungssitz. Das alte Kesselhaus neben dem Turm soll abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden, der ebenfalls zum Rathaus gehören könnte. Das Sudhaus am nördlichen Ende des Komplexes ist als KWR-Sitz vorgesehen.

Die vage Idee, dort eine Kita einzurichten, dürfte nach den wiederbelebten Neubauplänen in der Saarstraße vom Tisch sein. Das Flaschenlager inmitten des Komplexes wird abgerissen. Hier soll ein begrünter Innenhof mit Wegen und Sitzbänken entstehen.

Von Markus Kniebeler

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