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Havelland Treffpunkt für die Dorfbewohner
Lokales Havelland Treffpunkt für die Dorfbewohner
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00:33 19.09.2015
Erhard Moebes mit einem Foto, auf dem noch das alte Gutsensemble zu sehen ist. Quelle: Andreas Kaatz
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Bredow

Was künftig mit dem Gelände an den alten Schlossflügeln passieren könnte, davon hat Erhard Moebes schon recht gute Vorstellungen. „Auf dem Hof könnte ein Café entstehen. Auch Musikkonzerte sind dort denkbar“, sagt der Bredower Ortsvorsteher. Und falls in einem der Schlossflügel vielleicht später auch mal Ehen geschlossen werden, könnten auf dem Hof sogar Hochzeitsfeiern stattfinden. Mit der großen Eiche in der Mitte wäre es ein lauschiger Platz, der zum Dorfteich hin geöffnet und eventuell sogar mittels Laubengängen verbunden wird.

„Man kann mit etwas Fantasie schon etwas aus dem Gelände machen“, ist Moebes überzeugt. „Es soll ein Zentrum entstehen, wo die Dorfgemeinschaft sich trifft.“ Doch momentan ist das ehemalige Gutshaus-Areal derer von Bredow, das jetzt der Gemeinde Brieselang gehört, davon noch weit davon entfernt. Demnächst müssen erst einmal die Planer ran, um für das Gelände ein Nutzungskonzept zu entwickeln.

Geht es nach den Bredowern, sollte dies lieber heute als morgen geschehen. Denn die Bedingungen im jetzigen Dorfgemeinschaftshaus in der Oranienburger Straße 16 lassen schon seit Langem zu wünschen übrig. „Wir haben dort nicht nur Platzprobleme, sondern das Haus ist auch in einem sehr schlechten Zustand. Es gibt Nässeprobleme, Risse sind vorhanden“, sagt Erhard Moebes. Momentan nutzen der Jugendklub und die Feuerwehr das Gebäude, im Erdgeschoss gibt es einen Dorfgemeinschaftsraum. Das Gebäude müsste grundsaniert werden, doch das kostet viel Geld. Und so entstand die Überlegung, das Haus aufzugeben und auf das Gelände der Schlossflügel zu ziehen. Diese beiden Gebäude müssten allerdings auch erst einmal auf Vordermann gebracht werden. Bis auf eine Wohnung sind sie leergezogen. Eine Sanierung ist unumgänglich, zumal die Rekonstruktion in der 90er-Jahren teilweise auch nicht fachgerecht gewesen sein soll.

Wie es auf dem Areal künftig konkret aussehen und was mit der alten Remise geschehen soll, müssen nun die Planungen ergeben. „Wir sind jetzt noch in der Nachdenkphase“, sagt Ortsvorsteher Moebes. Möglich sei ein Neubau für die Feuerwehr, aber nur zur Unterbringung der Technik. Die Sozialräume für die Brandbekämpfer sollen in die Schlossflügel, ebenso wie der Jugendclub und vielleicht auch eine Außenstelle des Standesamtes. Ein Raum zum Feiern für die Gemeinde ist auch eingeplant.

Die Bredower wünschen sich zudem, dass endlich wieder der Bereich zwischen den beiden Flügeln geschlossen wird. „Die Gestaltung sollte sich an den historischen Vorgängerbau anlehnen“, sagt Erhard Moebes. „Wir wollen, dass es wieder als Ensemble erkennbar ist.“

Auch für die Bredower Feuerwehr würde sich mit einem Umzug viel verbessern. „Es wurde schon vor Jahren festgestellt, das die Unterbringung am jetzigen Standort in jeglicher Hinsicht unzureichend ist“, sagt Gemeindewehrführer Marco Robitzsch. Seit Langem suche man nach einer Lösung, die aber meist viel Geld kosten würde. Für einen Anbau indes wäre ohnehin kein Platz am jetzigen Dorfgemeinschaftshaus. Am neuen Standort könnte man hingegen neu bauen. „Wir brauchen nur eine Garage, wo zwei Fahrzeuge drin stehen, kein aufwendiges Gerätehaus“, so Marco Robitzsch. Derzeit ist das zweite Feuerwehrfahrzeug in einem baufälligen Stall auf dem früheren Gutsareal untergebracht.

Von Andreas Kaatz

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