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Havelland Bredows Mitte erhält neues Gesicht
Lokales Havelland Bredows Mitte erhält neues Gesicht
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02:15 10.06.2017
Noch steht zwischen den beiden Flügeln des alten Gutshauses eine große Weide – die Lücke könnte aber bald geschlossen werden..  Quelle: Tanja M. Marotzke
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Bredow

 Vor knapp einem Jahr wurde die Idee geboren, etwas für den Brieselanger Ortsteil Bredow zu tun. Ein Masterplan sollte entwicklet werden, wie es ihn auch schon für den Ortskern von Brieselang gibt. Am Dienstag stellte Architekt Guido Pardemann auf der jüngsten Sitzung des Gemeindeentwicklungsausschusses einen ersten Entwurf für die Umgestaltung der Ortsmitte vor.

Eines der wichtigsten Vorhaben ist dabei die Verlagerung des Standortes der Freiwilligen Feuerwehr. „Die Unterbringung der Fahrzeuge an derzeit zwei Standorten ist katastrophal, die Kameraden brauchen dringend etwas Neues“, sagte Bürgermeister Wilhelm Garn (CDU). Daher soll die Feuerwehr von ihrem jetzigen Standort im Mehrzweckhaus, neben beziehungsweise in das alte Schloss in der Oranienburger Straße ziehen. „Wir werden im Erdgeschoss des rechten Flügels die Sozial- und Umkleideräume für die Feuerwehr unterbringen und zusätzlich eine neue Kalthalle mit Stellplätzen für zwei Einsatzfahrzeuge bauen“, erklärte Architekt Guido Pardemann. Optional bestehe zudem die Möglichkeit, neben der Halle ein kleines Sozialgebäude zu errichten. „Für eine Kalthalle haben wir uns auf Empfehlung der Feuerwehr selbst entschieden“, sagte Bürgermeister Garn. Mit der Maßnahme solle so schnell wie möglich begonnen werden. „Das Geld haben wir haben wir bereits in diesem Haushalt eingeplant“, sagte Garn. Bis zu 190 000 Euro könnte die neue Halle kosten. Als Zwischenlösung, bis zur Fertigstellung der neuen Halle, sei auch eine Zeltgarage denkbar.

Weiterhin ist geplant, den Mittelbau des Schlosses, der 1945 zerstört wurde, wieder zu erreichten und für historische Ausstellungen oder andere kleine Veranstaltungen zu nutzen. „Das Schloss soll ein Ort für alle Bredower sein, ein geöffneter Bau, den jeder nutzen kann“, erklärte Guido Pardemann. Daher soll neben der Feuerwehr auch der Jugendclub dort einziehen. Im linken Flügel sollen Wohnungen geschaffen werden.

Entwurf für den Lückenschluss. Quelle: pardemann architekten

 Die hinter dem Schloss stehende Remise soll nach dem Entwurf komplett saniert werden und einen Treffpunkt für alle Einwohner und Gäste bilden. „Hier könnten Versammlungen und Kulturveranstaltungen stattfinden, oder ein Hofladen eingerichtet werden“, sagte Guido Pardemann. Die Nutzungsmöglichkeiten seien vielfältig.

Im Rahmen der Umgestaltung sollen auf dem Gelände, das sich inklusive aller Gebäude im Besitz der Gemeinde befindet, auch einige alte Schuppen abgerissen werden, um Platz für neue Gestaltungsräume zu schaffen. „Wir möchten durch einen Arkadengang den alten Charakter der Gutsanlage wieder herstellen“, so Pardemann. Derzeit wild wuchernde Schrebergärten sollen neu parzelliert und gestaltet werden. Dadurch soll sich auch der Blick auf den See verbessern. „Der See ist ein wunderschönes Kleinod“, betonte Bürgermeister Wilhelm Garn. Die Mitglieder des Entwicklungssausschusses stimmten der weiteren Planung auf Grundlage des vorgestellten Entwurfs zu. Im nächsten Schritt sollen nun die Kosten genauer betrachtet werden, zu denen bisher noch keine Angaben gemacht werden konnten. „Wir werden uns mit diesen Maßnahmen für Fördermittel bewerben“, betonte Bredows Ortsvorsteher Erhard Moebes (SPD). Dazu möchte er eine Arbeitsgruppe bilden, um mit den Bredowern die Details zu planen.

Von Danilo Hafer

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