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Havelland Besser fahren und parken
Lokales Havelland Besser fahren und parken
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02:18 27.08.2015
Bürgermeister Garn (r.) schaut sich die Arbeiten für den Gehweg in der Karl-Marx-Straße an. Quelle: Andreas Kaatz
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Brieselang

Allzu viel Platz haben die Bauleute nicht. Sie hantieren auf einem schmalen Streifen zwischen den alten Bäumen und den Grundstückszäunen und sorgen dafür, dass in der Karl-Marx-Straße endlich ein Gehweg entsteht. 1,20 Meter breit soll er sein. Der erste Abschnitt – von der L 202 aus gesehen – ist bereits fertig. Noch in diesem Jahr werden rund 250 Meter bis zum Heideweg begehbar sein. 2016 folgt dann der nächste Abschnitt bis Thälmannstraße.

Damit geht eine unendliche Geschichte zu Ende. Denn über einen Gehweg wird schon seit vielen Jahren diskutiert. Dabei ging es nicht um das Ob, sondern um das Wie. „Es hat so lange gedauert, weil man sich nicht einig war“, sagt Bürgermeister Wilhelm Garn, der sich jetzt über den Fortgang der Arbeiten informierte. So hätten Manche alle Bäume weghaben wollen, andere wollten erst Grundstücke dazu kaufen. Nun entsteht der Gehweg hinter den Bäumen auf der Südseite, „weil wir dort ein paar Zentimeter mehr Platz haben“, so Garn. Für ihn ist es wichtig, dass die Fußgänger an dieser viel befahrenen Straße künftig sicherer entlang laufen können.

Die Karl-Marx-Straße ist jedoch nur eine von mehreren, in denen sich Bauleute derzeit durch die Brieselanger Erde arbeiten. Garn spricht von einem der „bedeutendsten Anliegerstraßenbauprojekte“ der letzten Jahre. Am meisten Geld (rund 860 000 Euro) wird momentan im Komponistenviertel ausgegeben. Insgesamt 1400 Meter Straße entstehen dort – unter anderem in der Tschaikowski-, Bach-, Wagner- und Mendelssohnstraße. Die Asphalttragschicht ist bereits aufgebracht, fast alle Zufahrten sind hergestellt, auch die Straßenbeleuchtung.

Garn ist bisher zufrieden: „Wie es aussieht, werden wir den Zeit- und Kostenplan einhalten.“ Er geht auch davon aus, dass wahrscheinlich der Kostensatz, den die Anwohner zahlen müssen, entgegen den Prognosen unterschritten wird – dank ein günstigen Ausschreibungsergebnisses und nur geringer Nachschläge.

Dies gilt auch für eine weitere Baumaßnahme, den Ausbau von Heideweg und Pestalozzistraße. Letztere ist größtenteils schon gepflastert, aber auch beim Heideweg, der Asphalt erhalten wird, geht’s voran. Wie beim Komponistenviertel soll auch hier Ende September alles fertig sein, 440 000 Euro hat die Kommune für die 670 Meter Straße veranschlagt.

Künftig besser parken können künftig Lehrer, und nach Feuerabend auch die Anwohner, an der Karl-Marx-Straße. Der erste von drei Parkplätzen ist bereits fertig, der zweite an der Turnhalle am Schulplatz in Arbeit. Ein weiterer Parkplatz an der Ecke Karl-Marx-Straße/Schulplatz soll demnächst in Angriff genommen werden. Insgesamt 53 neue Autostellplätze sollen zur Verfügung stehen.

Doch damit nicht genug. „Wir werden künftig eine deutliche Verbesserung der Sicherheit in der Gemeinde haben“, sagt Garn – und meint damit die neue Beleuchtung auf 3300 Meter. Für rund 245 000 Euro stellt die Gemeinde in sechs Straßen LED-Lampen auf, die die bisherigen „Funzeln“ an den maroden Holzpfählen ersetzen werden. Mit zehn Prozent wird das Projekt gefördert. „Dann werden wir einige dunkle Ecken erhellt haben“, so Garn.

Im Ortsteil Zeestow sind zudem bereits die 80 Meter Gehweg und die Bushaltestelle fertiggestellt. In Bredow wird noch am Gehweg an der Oranienburger Straße gearbeitet.

Von Andreas Kaatz

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