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Brieselang Gemeinde will 2019 zehn Millionen Euro verbauen
Lokales Havelland Brieselang Gemeinde will 2019 zehn Millionen Euro verbauen
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16:14 28.10.2018
Anfang Juni sah es an der neuen Kita im Forstweg noch so aus, eine weitere Kita entsteht an der Daimlerstraße.
Brieselang

Diesmal soll der Haushalt fürs kommende Jahr recht zügig verabschiedet werden. Kämmerer Thomas Lessing will den Etat für 2019 im Dezember zur Abstimmung einbringen. Er spricht von einer „glücklichen Situation“, denn der Entwurf sei nicht nur ausgeglichen, sondern weise zugleich einen Überschuss aus, der im Ergebnishaushalt rund 280 000 Euro beträgt.

Die Erträge aus Steuern bleiben Lessings Angaben zufolge mit rund 11,78 Millionen Euro stabil. Das liegt auch daran, dass die Einwohner über ein gesundes Einkommen verfügen. Überhaupt sei es „erfreulich“, dass etwa die Schlüsselzuweisungen vom Land im Orientierungsansatz für 2019 weiter steigen. Rund 3,21 Millionen sind ausgewiesen.

Zum Vergleich: Im laufenden Jahr liegt die Zahl bei 2,34 Millionen. Lessing sieht das Land „im Geld schwimmen“. „Wir partizipieren gerne“, betonte er. Allerdings liegt der Entwurf des Kreisetats für 2019 noch nicht vor – Stichwort Kreisumlage. Gemäß der politischen Signale war zuletzt eine Senkung des Hebesatzes um zwei Prozentpunkte auf 42 Prozent im Gespräch. Lessing rechnet aber trotz Senkung mit einer gleichzeitigen Erhöhung der Abgaben um rund 400 000 auf 6,5 Millionen Euro.

Der Finanzhaushalt enthält ein Minus von etwas mehr als 460 000 Euro. „Das sieht nicht ganz so rosig aus“, sagte Lessing.

Bei den Investitionen sind die größten Posten klar umrissen. Für den Neubau einer Kita an der Gottlieb-Daimler-Straße müssen rund 3,67 Millionen bereitgestellt werden. Die Kosten für den zeitgemäßen Bau von Gemeindestraßen werden rund zwei Millionen Euro betragen. Der Bau einer Dreifeldsporthalle am Fichtesportplatz an der Karl-Marx-Straße schlägt mit etwa 3,5 Millionen Euro zu Buche und ist Bestandteil des Projektes Umbau der Oberschule in eine Gesamtschule.

Letzteres bedürfe laut Bürgermeister Wilhelm Garn eines höheren Planungsvorlaufs, um die Finanzierung und die Zahlen präsentieren zu können. Gespräche mit dem Landkreis laufen dazu – auch vor dem Hintergrund, ob Fördermittel fließen können. Erst wenn die Unklarheiten beseitigt sind, könnte 2019 ein Nachtragsetat eingebracht werden. Insgesamt sind mit Blick auf die Investitionstätigkeit knapp zehn Millionen Euro zu verbauen, allein acht im Hochbau.

Von MAZ

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