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Brieselang Schmierereien verschandeln Bild der Gemeinde
Lokales Havelland Brieselang Schmierereien verschandeln Bild der Gemeinde
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10:55 09.08.2018
Gerade erst gereinigt und schon wieder beschmiert: Unbekannte Täter verunstalteten die Kletterwand in Brieselang. Quelle: Gemeinde Brieselang
Brieselang

Erst vor wenigen Wochen wurde die Kletterwand in Brieselang-Süd, am Rande der erst kürzlich fertiggestellten kleinen Parkanlage, kostenintensiv von Graffiti befreit, nun sind erneut Schmierereien aufgetaucht. Das ärgert vor allem Brieselangs Bürgermeister Wilhelm Garn (CDU). So etwas sei nicht hinnehmbar, teilt Garn in einer Erklärung mit.

„Wir als Verwaltung haben den Anspruch, für Sauberkeit zu sorgen. Und nun das. Erst Mitte Juni haben wir die Kletterwand professionell reinigen lassen“, sagte er mit Blick auf die Kosten in Höhe von rund 1000 Euro, die hierfür investiert werden mussten. Erst in der vergangenen Woche hatte der Bauhof auch den Fallschutz an der funktionstüchtigen Kletterwand erneuert.

Zudem ärgert sich der Bürgermeister darüber, dass neue Bänke mit undefinierbaren Schriftzügen und Lampen, Verkehrsschilder und Mülleimer immer wieder mit Aufklebern versehen werden.

Mit Blick auf die Kletterwand habe sich indes die Ursprungshoffnung der Verwaltung zerschlagen, dass die Reinigungsaktion nicht ins Leere läuft. „Wer sich für Schmierereien verantwortlich zeigt und erwischt wird, dem drohen wegen Sachbeschädigung laut Strafgesetzbuch schlimmstenfalls eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder aber eine saftige Geldstrafe“, appelliert die Verwaltung.

Allein im Jahr 2017 erfasste die Polizeidirektion West in Brieselang 23 Fälle von Sachbeschädigung durch Graffiti. 2016 waren es mit 21 Anzeigen nur unwesentlich weniger.

Im gesamten Landkreis Havelland zählte die Polizei im vergangenen Jahr 393 Graffiti-Schmierereien. Davon wurden 29 Anzeigen in Nauen erfasst. Am häufigsten schlugen Sprayer aber in Falkensee zu. Hier zählte die Polizei im Jahr 2017 ganze 132 Fälle (2016 waren es 88 Anzeigen).

Darauf, dass die Täter gefasst werden und für den Schaden aufkommen müssen, können Kommunen in den meisten Fällen jedoch nicht hoffen. „Die Aufklärung von Sachbeschädigungen durch Graffiti ist schwierig, da sich individualisierte Schriftzüge, Bilder oder Gestaltungen nur selten konkreten Tätern oder Tätergruppen zuordnen lassen“, sagt Daniel Keip von der Polizeidirektion West.

So konnten von den 393 Fällen im vergangenen Jahr nur 70 Taten aufgeklärt werden. In der Mehrzahl handelt es sich bei den Tatverdächtigen übrigens um Jugendliche.

Von MAZonline

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