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Brieselanger Kameraden suchen Nachwuchs

Havelland Brieselanger Kameraden suchen Nachwuchs

Der Feuerwehr in Brieselang im Havelland geht es, wie vielen anderen in der Region – ihr fehlt es an Nachwuchs. Die Retter in der Not wollen nun versuchen, ihre Mitgliederzahl durch verstärkte Werbung wieder etwas anzuheben. Indes geht die alltägliche Arbeit weiter: Geübt wurde jüngst mit alten Fahrzeugen, die nicht mehr gebraucht werden.

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Den Umgang mit den hydraulischen Rettungsgeräten haben die Brieselanger Einsatzkräfte auf dem Gelände der Autoverwertung Zeestow trainiert.

Quelle: Julian Stähle

Brieselang. Feuerwehreinsatz im Gewerbegebiet in Zeestow. Doch die 38 Kameraden rückten an dem Abend nicht an, um bei der Autoverwertungsfirma einen Brand zu löschen. „Wir haben den Umgang mit Geräten für die technische Hilfeleistung geübt“, sagt Gemeindewehrführer Marco Robitzsch.

Das Unternehmen stellte zu diesem Zweck drei Schrottautos zur Verfügung. Wie Robitzsch sagt, konnten die Kameraden an einer der drei Stationen auch eine neue Errungenschaft testen, über die die Feuerwehr seit Januar mit der Anschaffung des neuen Löschgruppenfahrzeuges verfügt. Dabei handelt es sich um einen akkubetriebenen hydraulischen Rettungssatz mit Schere, Spreizer und Rettungszylinder. „Damit sind wir künftig deutlich flexibler, können schneller agieren und müssen nicht mehr auf die Schläuche achten“, sagt Robitzsch. Somit konnte jeder Feuerwehrmann den Umgang üben, wobei auch getestet wurde, wie lange der Akku tatsächlich hält.

„Solche Ausbildung führen wir regelmäßig durch“, sagt der Gemeindewehrführer, der sich zudem freuen würde, wenn noch mehr Interessierte zur Brieselanger Feuerwehr dazu stoßen. Derzeit gehören ihr 55 Kameraden an.

„Wir wollen ab dem Frühjahr wieder verstärkt Werbung machen“, sagt Robitzsch. Ziel ist es, bis Ende 2017, spätestens Anfang 2018 rund 70 Kameraden zu haben, „damit wir die Einsatzbereitschaft gerade am Tage besser absichern können“. In diesem Jahr wird noch neue Technik erwartet. Ein Logistikfahrzeug soll den mehr als 20 Jahre alten Gerätewagen Nachschub ersetzen.

Von Andreas Kaatz

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