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Bronzeplatte in Kietz bekommt neue Inschrift

Gedenkstätte Bronzeplatte in Kietz bekommt neue Inschrift

Platte, Inschrift und das Umfeld einer Gedenkstätte in Kietz zur Erinnerung an die Gefallenen der beiden großen Weltkriege sollen erneuert werden. Der jetzige Gedenkstein ist nicht mehr schön anzusehen.

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Die Gedenkstätte in Kietz zur Erinnerung an die Gefallenen soll erneuert werden.

Quelle: Norbert Stein

Kietz. Unter den alten Eichen mitten im Dorf liegt ein großer Feldstein. Davor steht eine Bronzeplatte. Sie erinnert mit einer Inschrift an die Gefallenen des 1. und 2. Weltkrieges aus Kietz. Umfriedet mit kleineren Feldsteinen und Grün ist der Platz auch eine Mahnstätte für Frieden und gegen Gewalt. Hergerichtet wurde der Platz als Erinnerungsstätte vor über 60 Jahren. „Wann genau, können sich selbst ältere Einwohner nicht mehr erinnern“, sagt Ortsvorsteher Karsten Lempart. Den Feldstein haben die Kietzer von einem Acker ins Dorf geholt und die Bronzeplatte dazu gestellt. Zeit und Witterungseinflüsse haben ihre Ein-flüsse hinterlassen. Die Bronzeplatte ist nicht mehr schön anzusehen und die Inschrift kaum noch lesbar. Das alles soll sich nun ändern. Platte, Inschrift und das Umfeld sollen erneuert werden. Ein genauer Termin steht zwar noch nicht fest, aber die Rhinower Stadtverordneten haben schon ein Bekenntnis abgegeben für die Erneuerung der kleinen Gedenk- und Erinne-rungsstätte im Ortsteil Kietz mit etwa 60 Einwohnern.

„Damit wird sich ein lang gehegter Wunsch vieler Einwohner erfüllen“, sagt der Ortsvorste-her. Die Einwohner werden bei der Herrichtung helfen, ist sich Karsten Lempart mit seinem Ortsbeirat sicher. Rund 1000 Euro sind aber dennoch notwendig für die Erneuerung der Bron-zeplatte und weitere Arbeiten. Das Geld geben wird die Stadt. „Wir müssen die Mittel locker machen im Haushalt“, meint Bürgermeister Stefan Schneider um das Vorgaben noch in die-sem Jahr realisieren zu können.

Den Platz nennen die Einwohner von Kietz Eichendreieck. Sie nennen die Stätte so, weil sie Jahrzehnte von drei alten Eichen gesäumt wurde. Jetzt sind es nur noch zwei Eichen. Ein Baum wurde vor wenigen Monaten gefällt. Er musste seinem hohen Alter Tribut zollen, war nicht mehr standsicher und so eine Gefahr für ein sicheres Umfeld und dem am Platz vorbeiführenden Straßenverkehr. Ob man mit der Erneuerung der kleinen Mahn- und Ge-denkstätte auch eine neue Eiche pflanzt, wird der Ortsvorsteher noch mit den Einwohnern besprechen.

Von Norbert Stein

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