Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Brunsbütteler Damm: BI bleibt bei Ausbau

Falkensee Brunsbütteler Damm: BI bleibt bei Ausbau

Soll der Brunsbütteler Damm aus Spandau in das Havelland hinein verlängert werden? Die Bürgerinitiative „Schönes Falkensee“ will das in einem vereinfachten Verfahren erreichen, notfalls provisorisch, weist Kritik zurück und stützt sich nun auch auf den neuen Landrat Roger Lewandowski (CDU). Der hatte in seinem Wahlkampf angekündigt, den Ausbau voranzutreiben.

Voriger Artikel
Trommel-Flashmob war erfolgreich
Nächster Artikel
KWR befindet sich auf gutem Weg

Am Kreisverkehr Spandauer Platz in Falkensee wird gebaut. Die Staus machen die Verkehrsprobleme in der Stadt sichtbar.

Quelle: Tanja M. Marotzke

Falkensee. Der verbale Schlagabtausch in Falkensee und Dallgow-Döberitz um das Für und Wider eines Ausbaus des Brunsbütteler Damms aus Spandau ins Havelland geht weiter. Nachdem der Dallgower Landschaftsplaner Clemens Szamatolski den Vorschlag der Bürgerinitiative „Schönes Falkensee“ (BISF), den Brunsbütteler Damm zur Linderung der aktuellen Falkenseer Verkehrsprobleme womöglich in einem vereinfachten Planverfahren provisorisch zu verlängern, kritisch kommentiert und abgelehnt hatte (MAZ berichtete), kontert nun die BISF. Deren Mitglied Marc-Oliver Wille beharrt auf dem Vorschlag und begründet das mit verschiedenen Argumenten.

Kreuzungsbereich „wenig kompliziert“

So würden die derzeitigen Quell- und Ziel-Verkehre nach Ansicht der BI „ganz klar eine dritte (oder vierte) Verbindungsstraße von Falkensee nach Berlin rechtfertigen“. Überdies sei die potenzielle Kreuzungssituation an der L 20 (am Fotovoltaik-Feld, in dem eine Trasse frei gehalten wurde) und dem Anschluss des Brunsbütteler Damms wenig kompliziert zu gestalten. Wille betont, dass es offenbar Vereinfachungen für einen provisorischen Straßenbau gebe, die genauer zu untersuchen wären. Auch seien die angeblich „immensen Baukosten“ zu relativieren; eine überschlägliche Kostenschätzung sei hilfreich.

Landrat Roger Lewandowski (CDU) soll Worten Taten folgen lassen

Wille stützt sich in seiner Argumentation auch auf die Position der Stadt Falkensee und des Landkreises Havelland, die den Anschluss des Brunsbütteler Damms unterstützen. So habe Landrat Roger Lewandowski (CDU) den Lückenschluss auf seine politische Agenda genommen, was auf dessen Internet-Homepage nachzulesen sei: „Für Falkenseer Autofahrer wird der Berufsverkehr von und nach Berlin zunehmend zur Quälerei... Sollte bei der Untersuchung herauskommen, dass – wovon ich ausgehe – eine Entlastung für die Seegefelder und Spandauer Straße eintreten würde, werde ich mich als Landrat dafür stark machen, alle Beteiligten an den Tisch zu holen und die Grundlagen für einen Ausbau der fehlenden rund 700 Meter auf Brandenburger Gebiet zu schaffen.“ Ein Konzept aller Beteiligten wäre zu unterstützen, heißt es in der BISF. Marc-Oliver Wille: „Ich kann weiterhin nicht erkennen, was im Grundsatz gegen eine provisorische oder sogar dauerhafte Anbindung des Brunsbütteler Damms an die L 20 spricht.“

Von Stefan Kuschel

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Havelland
57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg