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800 Jahre Rathenow: Ein Buch über die Optik

Zum Stadtjubiläum 800 Jahre Rathenow: Ein Buch über die Optik

Eine Gruppe von rund 20 Autoren arbeitet anlässlich des 800-jährigen Bestehens von Rathenow an einem Buch über die Optikgeschichte der Stadt. Alle Aspekte der Branche werden beschrieben. Herausgeber sind das Netzwerk Optic Alliance Brandenburg Berlin und der Verein zur Pflege und Erhaltung optischer Traditionen.

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Ein Arbeiter der Emil Busch AG Anfang der vierziger Jahre an einer mehretagigen Schleifmaschine.

Quelle: Optik Industriemuseum

Rathenow. Zum 800-jährigen Bestehen Rathenows will eine größere Autorengruppe alle interessierten Fachleute und Laien mit einem Buch beschenken, das der Optik in der „Stadt der Optik“ gewidmet ist. Es soll um die Geschichte, Gegenwart und auch die Zukunft dieser Branche gehen, immer mit regionalen Bezügen. Man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass hier ein Werk entsteht, an dem die Nachwelt sich orientieren wird. Als Herausgeber fungieren das Netzwerk Optic Alliance Brandenburg Berlin (OABB) und der Verein zur Pflege, Erhaltung und Förderung optischer Traditionen in Rathenow. Der Arbeitstitel lautet: „Rathenow – die Stadt der Optik, Ein Beitrag zur Rathenower Stadtgeschichte, 800 Jahre Rathenow“.

Fast alle mitwirkenden Autoren haben ihre Beiträge fertig

Wie Bettina Götze, die Vorsitzende des Vereins zur Pflege, Erhaltung und Förderung optischer Traditionen, sagt, stammt die Idee zu diesem Buch von Joachim Mertens, dem Sprecher des Netzwerks OABB und Geschäftsführer der Firma Optotec Rathenow. Bereits im Juli des vergangenen Jahres hatten sich die Mitwirkenden das erste Mal getroffen, mehrere weitere Zusammenkünfte folgten. Rund 20 Autoren haben Beiträge geschrieben, fast alle sind fertig. Das grundsätzliche Herangehen lautete, dass die Verfasser über die Bereiche berichten sollen, mit denen sie besonders gut vertraut sind. Die Größe des Buches wird sich in der Nähe des A4-Formats befinden.

„Alle Aspekte der Optik in Rathenow sollen dargestellt werden“, erklärt Bettina Götze, „das Buch dürfte also relativ umfänglich werden.“ Es sei das erklärte Ziel der Verantwortlichen, ein Werk zu erstellen, das interessierte Normalbürger gut lesen können. Es solle sich zum Verschenken an Freunde, Verwandte und Besucher der Stadt eignen. Vorgesehen sei, jedes Kapitel mit vier bis sechs Fotos zu illustrieren. Das gesammelte Material befindet sich in der Endsichtung. Die Texte werden gegenwärtig gesichtet, um eine gewisse Vereinheitlichung zu erreichen und große Doppelungen zu vermeiden.

Ein Beitrag zur Stadtgeschichte

Das Buch „Rathenow – die Stadt der Optik“ ist ein Beitrag zur Geschichte der Stadt Rathenow, die 2016 ihr 800-jähriges Bestehen feiert.

Der Umfang des Buches wird nach jetzigem Planungsstand wenigstens 230 Seiten betragen.

Hauptkapitel sind: die Stadt der Optik heute, Historie und Persönlichkeiten, Rathenower Optik in Vergangenheit und Gegenwart, Goldmedaillen auf Messen und Weltausstellungen.

Herausgeber sind das Netzwerk Optic Alliance Brandenburg Berlin (OABB) und der Verein zur Pflege, Erhaltung und Förderung der optischen Traditionen in Rathenow.

Geplant sind drei große Abschnitte: die Stadt der Optik heute, Historie und Persönlichkeiten sowie Rathenower Optik in Vergangenheit und Gegenwart. Zur Optik heute gibt es unter anderem diese Kapitel: ein Stadtspaziergang, das Optikindustriemuseum, der Optikpark, optische und augenoptische Industrie, augenoptisches Handwerk und Rathenower Netzwerke. Berichtet wird auch über wichtige Persönlichkeiten, zuerst natürlich Johann Heinrich August Duncker, den Gründer.

Im Abschnitt Vergangenheit und Gegenwart geht es unter anderem um augenoptische Geschäfte, Brillenfassungen und Etuis, Brillengläser, Ferngläser, Foto- und Filmtechnik, Lichttechnik und Leuchtfeuer, Low Vision (Nahsicht), Mikroskopie, Schliff- und Präparationstechnik, Spektroskopie sowie Werkstatt- und Refraktionstechnik. Der letzte Abschnitt soll Patenten sowie Goldmedaillen auf Messen und Weltausstellungen gewidmet werden.

Viel Wert wird auf die Beschreibung des gegenwärtigen Zustands gelegt

Neben dem Rückblick auf die Optik-Geschichte in Rathenow wird viel Wert auf die Beschreibung des gegenwärtigen Zustands gelegt. Dazu konnten auch Autoren aus den Unternehmen der Branche gewonnen werden. Nicht zuletzt wird ein Ausblick auf die nahe Zukunft gewagt. Dabei spielt der neue duale Studiengang „Augenoptik/optische Gerätetechnik“ eine Rolle, den es ab September an der TH Brandenburg und im Bildungszentrum der Augenoptiker-Landesinnung in Rathenow gibt. Die Autoren liegen gut im Zeitplan. Im Spätherbst soll das Buch vorliegen, rechtzeitig vor Weihnachten.

Von Bernd Geske

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