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Freche Reden und flotte Tänze

Buckower Jecken starten in die Karnevalssaison Freche Reden und flotte Tänze

Mit einer fast dreistündigen Prunksitzung im Großwudicker Vereinshaus ist der Buckower Carnevalsverein (BCV) in die 33. Saison gestartet. Bei Büttenreden, Gesang und flotten Tänzen hatte das Publikum kaum Zeit, zu verschnaufen.

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Das Männerballett sorgte mit der Darbietung „Brasilianischer Regenwald“ für einen krönenden Programmabschluss.

Quelle: Norbert Stein

Buckow/Großwudicke. Die Wikinger sind zurück. Im Großwudicker Vereinshaus saßen sie am Samstagabend in gemütlicher Runde beim Karneval. Die Männer waren gut gelaunt. Sie lachten und schunkelten, wie das ganze bunt kostümierte Volk im Saal. Verantwortlich für die gute Stimmung war der Buckower Carnevalsverein (BCV), der mit einer fast dreistündigen Punktsitzung die Zuschauer bei Laune hielt. Das diesjährige Motto lautet, leicht anzüglich: „Der BCV kennt keine Grenze, der Elferrat hat große … (Elferratsmützen)“.

BCV-Präsidentin Jutta Galuschka eröffnete den ebenso kurzweiligen wie beschwingten Abend mit einem dreifachen „Buckow helau“. Der Elferrat und alle Jecken stimmten ein in den Schlachtruf, der wie ein Türöffner wirkte für Diana II und Frank II. Das BCV-Prinzenpaar hielt Einzug in den Saal und verkündete seine Proklamation. Die Prinzessin eröffnete die Kussfreiheit. Ihr Tipp ans Volk: „ Pfeffermünzlikör verleiht frischen Hauch“.

Die Garde tanze in rot-weißen Kostümen und sorgte für die ersten von ihr erhörten Zugabe-Rufen aus dem Publikum. Um eine Zugabe umhin kam auch das Kinderballett mit einem Indianertanz nicht.

Drei BCV- Akteure gingen in die Bütt. Doris Poser als Gärtnerfrau sorgte als erste für Witz und Humor. Sie blicke zurück auf ereignisreiche Tage im Havelland. „Die Schau ist aus, die Buga-Kasse rettet nur der Ausverkauf“ , kommentierte die das Finanzdefizit für die fünf Gastgeberstädte. „Vegetarier sind nur schlechte Jäger“ , erklärte sie den Ernährungstrend zu mehr Obst und Gemüse und schob humorvoll vorgetragen „Der Mensch lebt nicht nur von Brot allein, ein Körnchen darf es auch schon sein“ nach.

Diana II

Diana II. und Frank II. verkünden die Kussfreiheit.

Quelle: Norbert Stein

Anita Meier plauderte über Alltagssorgen der Frauen und die Männer. „Schönheit braucht Platz“, erklärte sie, wenn Frauen etwas zulegen an Rundungen. Vom Ehemann bekam sie zu hören, dass für ihn das Wasserbett ein Ozean der Liebe ist. „Hoffentlich ist es nicht das Tote Meer“, so ihre Sorge.

Ulf Geißler zog als Vereinsdödel in die Bütt, von wo aus er über die Zielgenauigkeit der Jäger, Eierfarben und einen Ausflug mit dem Auto und seiner Katze plauderte.

Die BCV-Sternchen kamen als dicke Nonnen in Saal. Auf dem Parkett präsentierten sie sich dann als flotte Tänzerinnen. Die Turner bewiesen als Rettungsschwimmer vom Großwudicker Baggersee Sportlichkeit. Das Frauenballett war mit Queens of the 80’s und Nenas 99 Luftballons im Programm, zu dem auch eine Abordnung des Rathenower Carnevalclubs gekommen war. Die Gastgeber nutzen die Gunst der Stunde, die Leiterin der Grundschule Großwudicke, Anke Engeleiter, mit dem BCV-Orden zu ehren. Schließlich sorgte das Männerballett mit einer Darbietung „Brasilianscher Regenwald“ wieder einmal für einen mit viel Beifall und mehreren Forderungen auf Zugabe bedachten schönen Programmabschluss.

Von Norbert Stein

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