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Havelland Mit Mut auf die Bühne: Bürgel-Schule sucht das Supertalent
Lokales Havelland Mit Mut auf die Bühne: Bürgel-Schule sucht das Supertalent
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14:38 26.02.2018
Vanessa Godinho (links) und Yasmin Neumann haben der Jury eine eigene Choreographie vorgetanzt. Quelle: Bernd Geske
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Rathenow

Die Show „Deutschland sucht den Superstar“ ist nicht ganz unbekannt, trotzdem hat die Gesamtschule Bruno H. Bürgel in Rathenow mit ihrem Wettbewerb „Bürgel sucht das Supertalent“ ein eigenes Format entwickelt. Zum zehnten Mal geht der Leistungsvergleich dieses Jahr über die Bühnen des Westhavellandes.

>>So berichtete die MAZ 2013 über das Casting

Das Auswahlverfahren geht nicht so spektakulär wie im Fernsehen vonstatten, weil die ersten Runden „nur“ vor der Schuljury ausgetragen werden. Ein Hauch von Gnadenlosigkeit weht trotzdem durch den Raum, weil von Anfang an klar ist, dass nur drei Acts für die Endrunden übrig bleiben.

Jury-Chefin Manuela Reimann singt selbst gern – hier beim Rathenower Stadtfest, unterstützt von Maskottchen Opti. Quelle: Maz

Am Mittwochnachmittag hat die erste Runde für den Jubiläumsjahrgang begonnen. Neun Acts waren gemeldet, einer ist wegen Krankheit ausgefallen und muss später nachgecastet werden.

Interesse der Schüler ist riesig

Weil das Interesse der Schüler nach wie vor groß ist und eine Recall- und vielleicht sogar noch eine Re-Recallrunde nötig werden, um auf die endgültigen Drei zu kommen, hat die Jury festgelegt, dass Kommentare und gute Ratschläge für die Teilnehmer möglichst unterbleiben sollen. Jedes Jurymitglied ist gehalten, nur mit einem Ja (weiter gekommen) oder Nein (rausgeflogen) zu urteilen.

Weil das ziemlich hart daher ankommen kann, hat Ina Pockrandt erklärt: „Denkt daran, dass die besten Drei beim Abiball auftreten müssen.“ Weil es der zehnte Wettbewerb ist, wurde die Jury erstmals um drei Schüler erweitert.

Die Sänger bewerben sich meist mit Soloauftritten

Henning Schneider stimmt für die Klassenstufen 7 und 8 mit ab, Laura Hohmann votiert für die Klassenstufen 9 und 10 und Sarah Kinder vertritt die Klassenstufen 11 bis 13. Weil es mehrere Bewerber für die Jurorentätigkeit gab, hat Schülersprecherin Luisa Rafelt die Namen ausgelost.

Meist bewerben sich Sängerinnen oder Sänger mit einem Soloauftritt. Manchmal kommt es vor, dass sich jemand selbst auf der Gitarre begleitet. In diesem Jahr sind mit fünf Gesangsduos relativ viele Teilnehmer in dieser Kategorie. Ein eher seltenes Tanzduo ist diesmal auch mit von der Partie. Was für die Bewertung wichtig ist?

Jury-Chefin Manuela Reimann nennt drei Bewertungskategorien

Manuela Reimann, Jury-Chefin, zählt auf: Die Töne richtig treffen natürlich. Die Ausstrahlung beim Auftritt. Dann fasst sie zusammen: „Wir wollen sehen, dass Jugendlichen in der Lage sind, ihr Publikum zu begeistern.“ Neben ihr und Ina Pockrandt wirken noch Lehrerin Stephanie Lutz und Schulsozialarbeiterin Bärbel Lisdau seit langer Zeit in der Jury mit.

In den letzten Jahren ist die Zahl der Endrunden immer größer geworden. Ursprünglich fand das Finale der letzten Drei immer bei den beiden Abschlussbällen der 10. und 13. Klassen statt. Alle Anwesenden dort konnten Stimmzettel in die Urne werfen.

Finalisten treten beim Projekttag und den Abschlussbällen auf

In diesem Jahr treten die drei Finalisten auch noch beim Heinrich-Paul-Projekttag der Schule, beim Fest des Bündnisses für Familie und beim Sommerfest in Hohennauen auf. Überall hin wandert die Urne mit und können die Leute ihre Stimmzettel einwerfen.

So kam es, dass im vergangenen Jahr die Siegerin Henriette Voth 340 Stimmen auf sich vereinte. So viele hatte in den Vorjahren noch nie jemand bekommen. Manuela Reimann teilt mit, dass sich gern noch weitere Interessenten in der Schule melden können, die den Finalisten eine Auftrittsmöglichkeit mit Stimmensammlung geben wollen.

Die Erfahrung habe gezeigt, je öfter die jungen Talente auf der Bühne stehen, je besser werden sie.

Von Bernd Geske

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