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Havelland Bürgerband im Rathaus vollendet
Lokales Havelland Bürgerband im Rathaus vollendet
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18:50 24.11.2016
Bodo Oehme und das Bürgerband im Rathaus. Quelle: Foto: Philip Häfner
Schönwalde-Glien

Ins Rathaus geht man ja normalerweise, um eine Bauantrag einzureichen, ein Gewerbe anzumelden oder einen Kitaplatz zu beantragen. In Schönwalde-Glien kann man dort auch alte Bekannte treffen. Seit einigen Jahren hängen im Treppenhaus des Verwaltungsgebäudes Keramikfliesen mit den Gesichtern von Menschen aus der Gemeinde – das so genannte Bürgerband, das nun vollendet wurde. „Das Projekt ist erst einmal abgeschlossen“, sagt Bürgermeister Bodo Oehme (CDU), nicht ohne hinterherzuschieben, dass man „schon noch ein Plätzchen finden würde“, falls es jetzt immer noch Bürger gibt, die ihr Foto unbedingt im Rathaus sehen wollen.

Insgesamt 63 Kacheln hängen an den Wänden des Treppenhauses; auf jeder sind zwischen neun und 14 Schönwalder abgebildet, insgesamt also um die 700. Die Idee zu der Zierreihe hatte Oehme während der Bauphase des Rathauses aus der Schönwalder Partnergemeinde Muggensturm mitgebracht. Dort hatten sich 2500 Bürger beteiligt, allerdings waren nur Einzelporträts möglich. In Schönwalde hingegen posieren viele der Abgebildeten zusammen mit ihrem Partner oder den Kindern, manche auch mit Hund und einige Mitglieder der Feuerwehr sogar mit Feuerlöscher. Es sind alteingesessene Bewohner und frisch zugezogene darunter, Junge und Alte und sogar einige Ortsfremde. So hat sich der Dallgower Fotograf Peter-Paul Weiler, der die Fotos anfertigte, auf einer Kachel verewigt, außerdem der leitende Zimmermann, der das Gebäude gebaut hat. Beide wohnen nicht in der Gemeinde, haben aber einen Bezug zu Schönwalde.

Jeder Erwachsene, der sich ablichten ließ, musste fünf Euro zahlen, Renter die Hälfte, für Kinder war die Aktion kostenlos. Die restlichen Kosten, nach Oehmes Angaben rund 5000 Euro, übernahm die Gemeinde. Für den Bürgermeister gut angelegtes Geld: Das Bürgerband sei „eine Art Sozialstudie“, sagt er. Wenn man die Bilder in 100 Jahren betrachten würde, könne man daran die Veränderungen zum Beispiel in der Art, wie sich die Menschen kleiden, bemerken, so Bodo Oehme. „Es ist ein Zeitdokument. Der Bürger wird dadurch zum Kunstgegenstand“, sagt er.

Von Philip Häfner

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