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Bürgerhaus: Jetzt fällt die Entscheidung

Premnitz Bürgerhaus: Jetzt fällt die Entscheidung

Kann in Premnitz das Kulturhaus Liebigstraße zum Bürgerhaus umgebaut werden und wird die alte Aschenbahn im Stadion durch eine Tartanbahn ersetzt? Diese Frage wird Anfang März beantwortet. Die Stadt hat für beide Projekte Fördermittel aus dem Leader-Programm beantragt und die Lokale Aktionsgruppe entscheidet jetzt, ob die Anträge berücksichtigt werden.

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Der Saal des Kulturhauses Liebigstraße soll umgebaut werden, damit der Jugendklub Preju einziehen kann. Hier ein Projekt des Vereins Ton-Art.

Quelle: Bernd Geske

Premnitz. Für die Stadt Premnitz naht jetzt eine Stunde der Wahrheit. Im Land wird in diesen Tagen darüber entschieden, ob es Fördermittel für die zwei wichtigsten Projekte der Stadt in diesem Jahr geben wird. Das Kulturhaus Liebigstraße soll umgebaut werden zu einem Bürgerhaus – bislang war das Vorhaben aber immer unter der vermutlich jetzt noch besser bekannten Bezeichnung Mehrgenerationenhaus behandelt worden. Außerdem ist vorgesehen, die altersschwache Aschenbahn im Stadion der Chemiearbeiter durch einen Tartanbelag zu ersetzen.

Um das bei Weitem größte gegenwärtige Vorhaben der Premnitzer, die Revitalisierung der Viskosefläche im Industriepark für die beachtliche Gesamtsumme von 14 Millionen Euro von 2015 bis 2017, soll es an dieser Stelle nicht gehen. Es wird ja im Sommer dieses Jahres voraussichtlich planmäßig abgeschlossen.

Förderanträge sind fristgerecht gestellt worden

Für Bürgerhaus und Tartanbahn hat die Stadt die Förderanträge fristgerecht bis Ende November 2016 eingereicht. Die Lokale Aktionsgruppe erstellt gegenwärtig nach einem Punktesystem eine Rangliste aller in der Region beantragten Leader-Projekte. „Anfang März erfahren wir, ob wir berücksichtigt werden oder nicht“, sagt die Premnitzer Fachbereichsleiterin Carola Kapitza, „wir hoffen natürlich, dass unsere beiden Projekte mit dabei sind.“

Sollten die zwei genannten Premnitzer Vorhaben jetzt nicht ausgewählt werden, so erklärt sie, dann könne die Stadt ihre Anträge noch einmal präzisieren, möglichst verbessern und zum 31. Mai noch einmal einreichen. „Wir gehen davon aus“, findet Carola Kapitza, „dass unsere Projekte zum Förderprogramm passen und gute Chancen haben.“ Die Förderhöhe liegt bei 75 Prozent.

Förderhöhe liegt bei 75 Prozent

Das Finanzvolumen für den Umbau des Kulturhauses Liebigstraße in ein Bürgerhaus hat sich seit der letzten Betrachtung von 150 000 auf 300 000 Euro verdoppelt. Es bleibt dabei, dass der Saalbereich mit 150 000 Euro so umgebaut werden soll, damit dort der Jugendklub Preju einziehen kann. Der soll sein Stammhaus, die Villa am See, verlassen, weil die Stadt die Immobilie verkaufen will.

Neu in die Bürgerhaus-Planung aufgenommen wurde, einen Teil der Awo-Begegnungsstätte auf der anderen Seite des Kulturhauses für die Zwecke einer Eltern-Kind-Gruppe umzubauen. Platz für bis zu 20 Kinder – und deren Eltern natürlich – soll dort geschaffen werden.

Zwei Projekte für 300 000 und 347 000 Euro

Das Kulturhaus Liebigstraße soll für 300 000 Euro umgebaut werden in ein Bürgerhaus.

Der Saalbereich des Kulturhauses soll für 150 000 Euro hergerichtet werden für den Premnitzer Jugendklub Preju.

Der Jugendklub Preju soll aus der Villa am See ausziehen, weil die Stadt die Immobilie verkaufen will.

Die Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt (Awo) auf der anderen Seite des Kulturhauses gibt einen Teil ihrer Räume ab. Nach dem Umbau für ebenfalls 150 000 Euro soll dort eine Eltern-Kind-Gruppe für bis zu 20 Kinder und deren Eltern untergebracht werden.

Der Umbau des Kulturhauses soll in zwei Jahresschreiben 2017 und 2018 finanziert werden.

Die Tartanbahn, die die alte Aschenbahn im Stadion der Chemiearbeiter ersetzt, soll 347 000 Euro kosten.

Vorgesehen sind vier Rundbahnen und eine 100-Meter-Gerade mit fünf Bahnen.

Die Stadt Premnitz will das Projekt Bürgerhaus in zwei Jahresscheiben teilen: Vorgesehen sind 150 000 Euro im Jahr 2017 für Saal/Jugendklub und noch einmal 150 000 Euro im Jahr 2018 für die Eltern-Kind-Gruppe. Läuft alles nach Wunsch, könnte noch 2017 im Kulturhaus mit den ersten Arbeiten begonnen werden.

Noch in diesem Jahr könnten die Arbeiten beginnen

Für die Tartanbahn im Stadion ist auch gegenüber ersten Gedanken eine erhöhte Bausumme von 347 000 Euro vorgesehen. Das liegt daran, dass entgegen früherer „kleinteiliger“ Überlegungen nun vier Rundbahnen und fünf Bahnen auf der 100-Meter-Geraden vorgesehen sind. Gedacht ist an zwei Jahresscheiben 2017 und 2018. Läuft es nach Wunsch, könnten Ende dieses Jahres möglicherweise die Erdarbeiten beginnen und nächstes Jahr könnte die Bahn aufgebracht werden.

Bei einem späteren zweiten Bauabschnitt soll noch der Innenbereich der Kurve am Haupteingang einen Tartanbelag mit Anlagen für Hochsprung und Weitsprung erhalten.

Von Bernd Geske

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