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Bürgermeister: Johlige ruft zur Wahl auf

Nauen Bürgermeister: Johlige ruft zur Wahl auf

Neben Manuel Meger (LWN) ist auch der CDU-Kandidat Eckart Johlige in die Stichwahl fürs Nauener Bürgermeisteramt gekommen. Der Christdemokrat ruft die Bürger auf, am 15. Oktober zahlreich ihre Stimme abzugeben. Denn wenn die Wahlbeteiligung zu gering ist, dann müssen letztlich die Stadtverordneten über das neue Stadtoberhaupt entscheiden.

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Eckart Johlige (CDU).
 

Quelle: privat

Nauen.  Im Vorfeld der Bürgermeisterstichwahl am 15. Oktober ruft der CDU-Kandidat Eckart Johlige die Nauener Bürger zur Wahl auf. „Die Wahl ist nur gültig, wenn der obsiegende Bewerber etwa 2300 Stimmen auf sich vereinigt. Ansonsten entscheidet die Stadtverordnetenversammlung und es besteht die Gefahr, dass der neue Bürgermeister wieder durch Absprachen in Hinterzimmern entschieden wird. Das kann keiner wollen!“, sagte er jetzt in einer Pressemitteilung. Denn im Falle einer zu geringen Wahlbeteiligung und wenn die Stadtverordneten über den neuen Bürgermeister entscheiden, könnten die Karten wieder völlig neu gemischt werden.

Rückblickend äußerte sich Johlige erfreut über das Ergebnis vom ersten Wahlgang am 24. September. An diesem Tag gelangte er zusammen mit dem LWN-Kandidaten Manuel Meger in die Stichwahl. Dem SPD-Kandidaten Oliver Kratzsch hingegen blieb dies verwehrt. „Für viele mag es unerwartet gewesen sein, dass ich in der ’SPD-Stadt’ Nauen als CDU-Kandidat mit einem recht guten Ergebnis von 32,6 Prozent in die letzte Runde gekommen bin. Ich bin meinen Wählern dankbar, sehe dies aber auch als Vertrauensvorschuss und hoffe jetzt auch noch diejenigen überzeugen zu können, die mich bisher nicht gewählt haben.“

Wie aus der Presseerklärung weiter hervor geht, sieht Johlige sich als jemand, der für ein offenes Wort steht, Konflikte zwar nicht scheut aber immer bestrebt ist, diese fair zu führen. „Ich denke, dass ein großer Pluspunkt für mich ist, dass ich aus meiner Sicht zu allen Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung ein unbelastetes und gutes Verhältnis habe“, so der Stadtver-ordnete. „Das will ich auch als Bürgermeister beibehalten, wenn mir die Wähler ihr Vertrauen schenken. Mein Ziel ist es, ausgleichend zu wirken und vor allem mit einer transparenten Informationspolitik – an der es mitunter doch

gefehlt hat – alle Stadtverordneten und auch die Bürger in die Verwaltung der Stadt mit einzubeziehen.“ Aber auch seine über 20-jährige Berufserfahrung als Anwalt will er in die Waagschale werfen. Dies sei auch ein Punkt, der ihn fachlich für die Leitung einer Stadtverwaltung mit etwa 150 Mitarbeiter prädestiniere. „Als Bürgermeister kommt man heutzutage nicht mehr ohne fundierte Rechtskenntnisse aus“, so Johlige.

Seiner Meinung nach stehe Nauen durch das anhaltende Bevölkerungswachstum vor großen Herausforderungen. Diese könne man nur gemeinsam tragen und bewältigen. „Wir brauchen gemeinsame Entscheidungen, um die drängenden Probleme besonders bei Kita und Schulen in den Griff zu kriegen. Auch den bestehenden Konflikt zwischen der Kernstadt und den Ortsteilen kann man nur überwinden, wenn alle wieder miteinander besser kommunizieren und zusammenarbeiten. Ich halte mich für hervorragend geeignet, die teilweise widerstreitenden Interessen zusammenzuführen“, so Johlige, „da ich weder ’nur’ für die Kernstadt , noch ’nur’ für die Ortsteile stehe.“

Von Andreas Kaatz

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