Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland Bürgermeister in Falkensee gesucht
Lokales Havelland Bürgermeister in Falkensee gesucht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:19 10.10.2015
Wahlplakate stehen derzeit überall in Falkensee. Quelle: Marlies Schnaibel
Anzeige
Falkensee

Für die erste Stichwahl in Falkensee ist alles vorbereitet: Am Sonntag entscheiden die Falkenseer, ob sie künftig im Rathaus von einem Bürgermeister oder einer Bürgermeisterin geführt werden. 35 277 Wahlberechtigte sind aufgefordert, sich für Amtsinhaber Heiko Müller (SPD) oder die Herausforderin Barbara Richstein (CDU) zu entscheiden.

„Jeder Wahlberechtigte kann mit seinem Ausweisdokument in seinem bekannten Wahllokal wählen“, sagt Wahlleiter Sebastian Pioch auf die Frage, die ihm in diesen Tagen am häufigsten gestellt wird. „Idealerweise hält der Wähler auch seine Wahlbenachrichtigung parat, aber es geht auch ohne.“ Für die Stichwahl waren keine neuen Wahlbenachrichtigungen verschickt worden.

Neu verschickt wurden jedoch Briefwahlunterlagen. „Wir haben an 4344 Falkenseer solche Briefwahlpost versandt, das ist mehr als bei der Wahl am 27. September“, sagt Sebastian Pioch. Ob das ein Indiz für eine hohe Wahlbeteiligung ist, vermag er nicht zu sagen.

Am 27. September hatten 51,9 Prozent der Falkenseer bei der Wahl ihre Stimme abgegeben.

So wird man Bürgermeister

Um Bürgermeister zu werden, muss der Kandidat zwei Dinge erreichen: die Mehrheit der abgegebenen Stimmen und das Quorum von 15 Prozent der Wahlberechtigten.

Sollte die Wahlbeteiligung so gering sein, dass der Gewinner nicht die nötigen fast 5300 Stimmen auf sich vereinen kann, entscheidet die Stadtverordnetenversammlung. „Sie wählt dann das Stadtoberhaupt“, erklärt der Wahlleiter, allerdings kommen da nicht automatisch die beiden Stichwahl-Kandidaten ins Rennen. „Da wäre eine öffentliche Ausschreibung nötig, bei der sich geeignete Kandidaten bewerben können. Auch die Abgeordneten und Fraktionen können Vorschläge machen“, sagt Sebastian Pioch. Eine solche Wahl wird allerdings nicht erwartet. Vielmehr dürfte es eng werden zwischen den Bewerbern, eine Prognose wagt kaum jemand.

Die 35 Wahllokale sind am Sonntag von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Wählen können alle, die 16 Jahre und älter sind, die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen oder Staatsangehörige eines Mitgliedstaates der Europäischen Union sind und ihren Hauptwohnsitz in Falkensee haben.

Wegen der Kürze der Zeit zwischen 1. und 2. Wahlgang konnten diesmal keine Wahlschablonen für blinde und sehbehinderte Menschen angefertigt werden. Am 27. September war das Angebot von zwei Wählern genutzt worden.

Wer Sonntag Hilfe braucht, wird gebeten, sich an eine Hilfsperson seines Vertrauens oder an ein Mitglied des jeweiligen Wahlvorstandes zu wenden.

Von Marlies Schnaibel

Havelland Lesung mit Klaus Rost in Falkensee - Falkensee als Einheitslabor

Einen politischen Streifzug durch Brandenburg – den hat Klaus Rost in seinem Buch „Einheitslabor oder kleine DDR?“ unternommen. Am Donnerstagabend las der ehemalige Chefredakteur der MAZ daraus in Falkensee.

09.10.2015
Havelland Brücke und Zuwegung öffentlich gewidmet - Optikpark und Weinberg werden getrennt

In Rathenow werden die Weinberg-Brücke und die Wege, die zur Brücke führen, nach der Bundesgartenschau öffentlich und können dann entgeltfrei genutzt werden. Die Idee, beide Buga-Areale nach der Gartenschau zu einem großen, eintrittspflichtigen Park zu vereinen, ist damit endgültig vom Tisch.

12.10.2015
Havelland Debatte um den künftigen Rathaussitz - Der Vorhang zu und alle Fragen offen

Die Rathausfrage ist in Rathenow nach der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag wieder völlig offen. Die Verwaltung will den Umbau der alten Brauerei verhindern, die Abgeordneten fühlen sich von der Entwicklung überrollt. Eine angekündigte Millioneninvestition aus München sorgt für zusätzliche Verwirrung.

12.10.2015
Anzeige