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Havelland Bürgermeister will für mehr Atmosphäre sorgen
Lokales Havelland Bürgermeister will für mehr Atmosphäre sorgen
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02:15 14.05.2017
Zur Eröffnung 2016 wurde schon mal mit Licht gearbeitet. Quelle: Tanja M. Marotzke
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Falkensee

Auch ein Jahr nach der Eröffnung weiß keiner, wie teuer die Falkenseer Stadthalle eigentlich genau geworden ist. „Es liegen noch nicht alle Rechnungen vor oder wir zweifeln sie an“, sagte Bürgermeister Heiko Müller (SPD) auf einer Beratung Mittwochabend im Bildungs- und Kulturausschuss der Stadt. Es gibt nach wie vor auch juristische Auseinandersetzungen wegen Nachbesserungen.

Ärger mit der Klimaanlage

Besonders gravierend waren die Nacharbeiten an der Klimaanlage. Die kühlte die eine Halle, wenn sie die andere Seite heizte oder umgekehrt. Es zeigte sich, dass hier mehr als ein paar Stecker falsch gesteckt waren, ganze Rohre waren falsch angeschlossen worden und mussten neu verlegt werden. Auch der große Lüfter wurde ausgetauscht, da sich das erste Modell nur mit lautem Kreischen abschaltete.

Die Lichtanlage vermag den betonkühlen Raum zu verwandeln. Quelle: Marlies Schnaibel

Ärger gab es auch mit den Trennwänden in der Sporthalle, die sich als störanfällig und wenig bedienfreundlich erwiesen haben. Hier wurde nachgerüstet und hier muss nachgeschult werden, damit auch jeder Sportlehrer sie bedienen darf, erklärte Müller.

100 000 Euro Mieteinnahmen

Insgesamt ist das Konzept der Halle sehr gut aufgegangen, schätzte er ein. 92 Veranstaltungen vom Schlager über Kindermusical bis Kirchentag waren ein gutes Angebot, 18 Schulveranstaltungen wurden gezählt. Aber nicht jedes Angebot kam bei den Besuchern gleich gut an. Manche Veranstaltungen waren ausverkauft, andere trugen nicht die Kosten, was im Nachgang Diskussionen mit den Veranstaltern über die Höhe der Miete nach sich zog. Insgesamt nahm die Stadt etwa 100000 Euro an Miete ein, die Sporthalle spielte 5000 Euro ein. Dem steht ein fast zehnfacher Zuschuss der Kommune gegenüber.

Beiträge zur Mängelliste

Viel diskutiert wurde über die Optik der Halle, die von den Architekten bewusst so nüchtern gewählt worden war. „Die Disko wünscht sich einen schwarzen Raum, der Ärztekongress einen weißen“, benannte Heiko Müller den Rahmen, den die Halle zu bedienen hat. Bei Veranstaltungen wie Silvester, Neujahrsempfang oder Tanz in den Mai hatte sich gezeigt, wie man auch einer großen Betonhalle Atmosphäre einhauchen konnte: mit Lichteffekten. „Vielleicht müssen wir für mehr Lichteffekte noch nachrüsten“, sagte der Bürgermeister. Eine Überlegung, der die Ausschussmitglieder folgen konnten, denn sie deckte sich mit ihren eigenen Beobachtungen. Sie mahnten noch eine Reihe von Mängeln – oder konstruktiv interpretiert: Verbesserungsmöglichkeiten – an: Das betraf die dunklen Gänge, die fehlenden Umzugsmöglichkeiten für bestimmte Angebote, die schlechten Orientierungsmöglichkeiten in der Halle, die mitunter wacklige Akustik.

Und angemerkt wurden fehlende Parkplätze am Tage – das Problem ist nicht leicht und schnell zu lösen, dämpfte der Bürgermeister Erwartungen an schnelle Lösungen in dieser Frage.

Von Marlies Schnaibel

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