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Havelland Nationalhymne am liebsten bei Olympia
Lokales Havelland Nationalhymne am liebsten bei Olympia
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00:38 10.03.2018
Daniel Golze bei einem Forum in dieser Woche. Quelle: Christin Schmidt
Rathenow

Daniel Golze hat es in den Stichentscheid der Rathenower Bürgermeisterwahl geschafft. Darum hat die Märkische Allgemeine beiden Kandidaten einen weiteren Fragebogen vorgelegt, der den Eindruck der beiden Bewerber weiter vertiefen soll.

Was an Ihnen ist typisch Rathenow, was typisch Brandenburg und was typisch deutsch?

Typisch Rathenow: Radfahren, die Liebe zur Natur und zur Wasserlandschaft. Typisch Brandenburg: Gelassenheit und Offenheit. Typisch deutsch: Pünktlichkeit.

Welches Land reizt Sie mehr: die USA oder China?

Weder noch. Italien.

Was für ein Auto fahren Sie?

Volkswagen.

Ihre Lieblingsseite im Internet?

Wikipedia.

Wie lautet Ihr Lieblingswort?

Rindfleischetikettierungsüberwachungsaufgabenübertragungsgesetz; und zwar beim Scrabbeln.

Warum sind Sie Politiker geworden, beziehungsweise wollen es werden?

Ich möchte etwas bewegen mit und für Menschen.

Welche Jugendsünde haben Sie einst begangen?

Zu früh mit dem Rauchen begonnen aber schnell eingesehen, dass es besser ist, damit wieder aufzuhören. Unter anderem deshalb, weil mich meine Eltern vor die Wahl gestellt haben: entweder Taschengeld fürs Tanken oder sehr wenig Taschengeld, weil sie Zigaretten nicht finanzieren wollten.

Wer oder was bereitet Ihnen Angst?

Die zum Teil aggressiven öffentlichen Auseinandersetzungen mit Verleumdungen, Diffamierungen, Lügen und persönlichen Beleidigungen. Auch wenn sich Geschichte nicht wiederholt: Es gibt leider Parallelen zur Situation um 1933.

Wen oder was ertragen Sie nur mit Humor?

Die gegenwärtige Bundespolitik.

Was empfinden Sie, wenn Sie die deutsche Nationalhymne hören?

Am liebsten höre ich die Hymne bei Siegerehrungen, wie kürzlich bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang. Mir wäre eine neue gemeinsame Hymne nach der Wiedervereinigung lieber gewesen.

Wohin zurück soll Sie die Zeitmaschine führen?

Ich brauche keine Zeitmaschine. Ich bin glücklich im Hier und Jetzt.

Sie erwachen aus einem 100-jährigen Schlaf. Wonach fragen Sie?

Ist überall Frieden auf der Welt?

Aus welchem Grund könnten Sie Deutschland den Rücken kehren?

Wenn die AfD den oder die Bundeskanzler/in stellen würde.

Was haben Sie noch nie gekauft?

Aktien.

Wie viel mehr als jetzt würden Sie verdienen, wenn Sie Bürgermeister in Rathenow würden?

Ich möchte Bürgermeister nicht wegen der Besoldung werden, sondern wegen der Möglichkeit, die Zukunft meiner Heimatstadt maßgeblich mitzugestalten.

Welche Schulnote würden Sie sich selbst im Singen geben?

Eine Drei (Minus).

Sie dürfen 50 000 Euro spenden - wer bekommt das Geld?

Ich würde das Geld wie folgt aufteilen: 30 000 Euro spende ich für die Red Eagles für den Betrieb des Rideplatzes, 15 000 Euro für das Frauenhaus in Rathenow und 5 000 € für den Förderverein der Kita „Spatzennest“ in Göttlin für die großartigen Projekte.

Welche drei Menschen hätten Sie gern als Telefon-Joker?

Meine Frau, meinen ehemaligen Physiklehrer Herbert Merten für naturwissenschaftliche Fragen und Wolf Schöne als Pfarrer, falls nach überirdischen Dingen gefragt wird.

Was sollte Rathenow haben, was die Stadt noch nicht hat?

Eine Marina. Damit können wir den Wassertourismus in unserer Stadt beleben und sie für Besucher und Einheimische noch attraktiver machen.

Was ist wichtiger in der Stadt in den nächsten Jahren: die Fahrbahnen zu verbessern oder die Radwege?

Am wichtigsten sind Investitionen in Kitas und Schulen. Aber auch Straßen und Radwege müssen instand gehalten werden. Da gilt es, Prioritäten zu setzen und sie kontinuierlich abzuarbeiten.

Können Sie stets eindeutige Antworten geben und klare Entscheidungen treffen?

Ja. Das mache ich schon seit langem: beruflich als Anwalt, als Schiedsrichter beim Basketball und auch als Stadtverordneter.

Welchen Satz werden die Bürgerinnen und Bürger der Stadt nach Ablauf der Amtsperiode von Ihnen hören?

Ich kandidiere noch einmal. Aber nach der zweiten Wahlperiode mit einer dann 16jährigen Amtszeit ist Schluss.

Und welchen nicht?

Ich habe keine Lust mehr.

Von Joachim Wilisch

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