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Havelland Bürgermeisterwahl soll am 25. Februar sein
Lokales Havelland Bürgermeisterwahl soll am 25. Februar sein
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02:15 19.06.2017
Wer ab Mai 2018 Chef im Wustermarker Rathaus ist, entscheidet sich bei der Wahl im Februar. Quelle: Tanja M. Marotzke
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Wustermark

Die Wustermarker werden aller Voraussicht nach am 25. Februar nächsten Jahres ihren Bürgermeister wählen. Ein entsprechendes Votum gaben die Mitglieder des Hauptausschusses Wustermark am Donnerstagabend ab. Sie folgten damit der Empfehlung der Kreisverwaltung Havelland, die als Aufsichtsbehörde für die Wahl zuständig ist. Diese hatte den Termin vorgeschlagen und beabsichtigt, parallel die Bürgermeisterwahl in der Stadt Rathenow. Dort müssen die Stadtverordneten noch ihre Terminempfehlung abgeben.

Wie der Wustermarker Wahlleiter Meik Fabian am Donnerstag informierte, werde die Aufsichtsbehörde in Kürze den genauen Wahltermin festsetzen, genauso wie den Tag für eine mögliche Stichwahl. Die könnte am 11. oder 18. März erfolgen, wobei der Wustermarker Wahlleiter den 18. März favorisiert, „weil dann gut drei Wochen Zeit ist, alles vorzubereiten.“ Auch der Landkreis orientiert auf den 18. März, um eine längere Stimmabgabe via Briefwahl zu ermöglichen. Ferien oder Feiertage stehen dem Termin nicht im Wege.

Ob es in Wustermark neben dem derzeitigen Bürgermeister Holger Schreiber (parteilos) weitere Kandidaten geben wird, ist noch völlig offen. Bisher gibt es weder Bewerber von Parteien und Gruppierungen noch einen Einzelbewerber. Allerdings haben die Wustermarker Grünen angekündigt, „auf jeden Fall einen Kandidaten aufstellen zu wollen“, so Sprecherin Ingeborg Kalischer. „Bis 66 Tage vor dem Wahltermin können sich Bewerber im Rathaus melden“, so Meik Fabian. Sollte es beim Hauptwahltermin 25. Februar 2018 bleiben wäre es der 20. Dezember 2017.

Vor acht Jahren, am 28. Februar 2010, wurde in Wustermark der derzeitige hauptamtliche Bürgermeister gewählt. Die Amtszeit von Holger Schreiber begann am 1. Mai 2010 und endet somit am 30. April 2018.

2010 hatte sich der parteilose Elstaler Holger Schreiber, der für die Listenvereinigung CDU/SPD ins Rennen gegangen war, mit 52,36 Prozent gegen den vorherigen Amtsinhaber Bernd Drees (Einzelbewerber) durchgesetzt. Für Schreiber stimmten 1819 Wustermarker, Drees kam auf 1655 Stimmen und damit auf 47,64 Prozent der abgegebenen Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 54,27 Prozent. Schreiber bekam in den Ortsteilen Elstal, Wustermark und Hoppenrade mehr Stimmen als sein Kontrahent. Es gab einen Wahleinspruch wegen Unklarheiten bei drei Briefwahlstimmen, der aber abgewiesen wurde.

Von Jens Wegener

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