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Bürgerpark in Stölln soll bleiben

Nutzung nach der Buga Bürgerpark in Stölln soll bleiben

Der Bürgerpark in Stölln war bis zur Bundesgartenschau ein zugewuchertes, undurchdringbares Gelände. Für das Großereignis wurde aus dem Dickicht ein gärtnerisches Kleinod. Das soll nun auch nach der Buga so bleiben.

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Kunst im Bürgerpark.

Quelle: N. Stein

Stölln. Die Besucher der Buga in Stölln und auch viele Einwohner wandeln vom Lilienthal-Centrum zum Gollenberg gerne durch den Bürgerpark. „Der Park hat ein gewisses Etwas. Er vereint Landschaft, gärtnerische Gestaltung und Kunst miteinander“, sagt Silke Braunstätt aus Karlsruhe beim Betrachten der Skulpturen „Menschenwege“ aus Stahl und Keramik, die in der Anlage aufgestellt sind.

Dabei war dem ehemaligen Gutspark eine Flanierrolle ursprünglich gar nicht zugedacht. Erst mit den Planungen für den Fliegerpark entstand die Idee, den Park einzubeziehen in die Erlebnisstrecke zwischen den beiden Buga-Kulissen in Stölln. Doch wie geht es weiter mit dem Bürgerpark nach der Buga? Klar Stellung bezogen dazu hat schon zu mehreren Anlässen Bürgermeisterin Iris Hoffmann. „Wir wollen die Anlage als Bürgerpark erhalten“, sagt sie und hofft, dafür viele Mitstreiter gewinnen zu können im Ort. Die Gemeinde allein werde die Aufgabe dauerhaft aber nicht bewerkstelligen, macht Hoffmann klar. Sie setzt deshalb auf bürgerliches Engagement für den Bürgerpark. „Wenn bei einem oder zwei Arbeitseinsätzen im Jahr möglichst viele Einwohner mit anpacken, sollte es uns gelingen, den Park zu erhalten“, ist die Bürgermeisterin zuversichtlich.

Hilfe und Unterstützung für das Jahr 1 nach der Buga zugesagt hat der Förderverein Wernigeröder Gärten. Die Akteure aus dem Nachbarland Sachsen-Anhalt beabsichtigen 2016 zwei weitere Parkpflegeseminare zu organisieren für den Bürgerpark in Stölln. Im Jahr 2012 waren Mitglieder des Fördervereins das erste Mal in der Lilienthal-Gemeinde. Bis zur Eröffnung der Buga organisierten sie fünf Parkpflegeseminare mit Arbeitseinsätzen und sichtbarem Erfolg im Park. Aus dem doch ziemlich verwilderten und verwunschenen alten Gutspark wurde eine mit Bäumen, Sichtachsen, Sträuchern und Blumen schön gestaltete, 1,5 Hektar große Anlage, der heutige Bürgerpark. Frank Schröder, Buga-Chefplaner und Mitglied im Förderverein, hatte daran maßgeblichen Anteil. Auch Einwohner, Kommunalpolitiker und Mitglieder des Otto Lilienthal Vereins halfen mit. So wurde zu recht aus dem ehemaligen Gutspark ein Bürgerpark. Gesichert ist für die nächsten Jahre auch der Verbleib der sechs Kunstskulpturen im Bürgerpark.

Von Norbert Stein

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