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Bürgerservice: Linke will Öffnungszeiten zurück

Antrag gestellt Bürgerservice: Linke will Öffnungszeiten zurück

Die Rathenower Linke will sich mit der Einschränkung der Öffnungszeiten im Bürgerservicebüro des Rathenower Rathauses nicht abfinden. Per Antrag wird sie Bürgermeister Ronald Seeger auffordern, zu den alten Öffnungszeiten zurückzukehren. Abgestimmt wird am Mittwoch in der Stadtverordnetenversammlung.

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Gegen die neuen Öffnungszeiten im Bürgerservicebüro des Rathauses formiert sich Protest.

Quelle: M. Kniebeler

Rathenow. Die Kürzung der Öffnungszeiten im Rathenower Bürgerservicebüro ist bei vielen Rathenowern auf Unverständnis gestoßen. Das hat die Linksfraktion veranlasst, gegen die Verfügung vorzugehen. Per Antrag wird sie den Bürgermeister in der Stadtverordnetenversammlung am kommenden Mittwoch, 20. April, auffordern, die Ende März vorgenommene Änderung der Öffnungszeiten im Bürgerservice des Rathenower Rathauses rückgängig zu machen.

Seit dem 1. April ist der Bürgerservice im Rathenower Rathaus erheblich eingeschränkt. Montags und freitags sind die Büros im Erdgeschoss seitdem geschlossen. Und da mittwochs immer schon zu war, können Bürger ihre Anliegen nur noch dienstags und donnerstags vorbringen.

Montags und freitags geschlossen

Hauptamtsleiter Jörg Zietemann hatte akute Personalprobleme als Grund für diese Einschränkung benannt. Man beabsichtige, die ursprünglichen Sprechzeiten aber so schnell wie möglich wieder herzustellen. Der Linksfraktion ist dies nicht konkret genug. In ihrem Beschlussantrag heißt es wörtlich: „Ziel des Antrags ist zunächst, die vorgenommenen Änderungen der Öffnungszeiten rückgängig zu machen und zu einer täglichen Erreichbarkeit sowie einer zweimaligen Öffnungszeit pro Monat an einem Sonnabend zurückzukehren.“

Man erwarte vom Bürgermeister, dass er die internen Abläufe in der Verwaltung so organisiere, dass die tägliche Erreichbarkeit im Bürgerservicebüro ermöglicht werde. „Für uns steht fest, dass eine bürgerfreundliche und bürgernahe Stadtverwaltung das Kerngeschäft einer kommunalen Verwaltung ist – dazu gehört vordergründig das Bürgerservicebüro“, so steht es in der Begründung des Antrags.

Ausweitung der Zeiten gefordert

Spätestens am 1. August soll nach Auffassung der Linken nicht nur der vormalige Zustand wiederhergestellt sein, sondern es soll sogar eine Ausweitung der Öffnungszeit geben.

Im Antrag ist von zwei offenen Samstagvormittagen die Rede (bislang ist das Büro am 1. Samstagvormittag des Monats offen), außerdem sei es notwendig, darüber nachzudenken, ob das Büro mittwochs geschlossen bleiben muss.

Die Stadtverordnetenversammlung am kommenden Mittwoch ist öffentlich und findet ab 16.15 Uhr in der Aula der Grundschule „Am Weinberg“ statt.

Von Markus Kniebeler

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