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Neuer Vorsitzender für Bürgerverein Finkenkrug

Peter Ellmann gwählt Neuer Vorsitzender für Bürgerverein Finkenkrug

Im Jahr 2000 gegründet ist der Bürgerverein Finkenkrug in Falkensee zu einem Markenzeichen geworden: Für’s Mitreden. Für’s Einmischen. Für’s Mitmachen. Peter Ellmann ist der neue Vorsitzende des Bürgervereins, in dem er schon lange aktiv ist. Am Sonnabend feiert der Verein sein Sommerfest.

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Peter Ellmann vor dem Haus des Vereins.
 

Quelle: Marlies Schnaibel

Falkensee.  „Alles, was grün ist, habe ich gestrichen“, sagt Peter Ellmann und zeigt auf das Bürgerhaus Finkenkrug. Seit vielen Jahren wirkt er im Bürgerverein mit, nun wurde er zu dessen Vorsitzenden gewählt.

„Ein Verein braucht einen Ort, sonst fällt er auseinander“, sagt er. „Das Haus ist wie ein Hafen. Vielleicht ist es auch Anker, auf jeden Fall Kraftzentrum.“ Die Erfahrung hatte er schon als junger Mann gemacht, als er in seiner Heimat einen Motorradclub gründete. Später hat der Maschinenbauingenieur bei BMW gearbeitet, seit 15 Jahren wohnt er im Falkenseer Stadtteil Finkenkrug. Wie so viele Neu-Finkenkruger sah er im Bürgerverein eine Chance, seine Nachbarn kennenzulernen und den Ort zu gestalten. Peter Ellmann hat sich eingebracht in die frühen Debatten, die sich am Anfang um die Gestaltung des Ortes drehte, um Zäune, Bebauung, Haushöhen, Dachformen. Der Charakter des grünen Stadtteils sollte bewahrt werden. „Der Zweck des Vereins ist die Pflege, der Erhalt und der Ausbau des Ortsteil Finkenkrug unter besonderer Beachtung der geschichtlichen, kulturellen und denkmalgerechten Behandlung der alten Siedlung Kolonie Finkenkrug um 1899.“ So hieß es bei der Gründung im September 2000.

Ellmann arbeitete im Vorstand mit, war dabei, als der Verein von der Stadt Haus und Grundstück in der Feuerbachstraße bekam. Da ging es schon längst um mehr, als um eine Gestaltungssatzung. „Der Verein ist breit aufgestellt“, sagt Peter Ellmann, der sich ein paar Jahre zurückgenommen hatte, aber nun wieder voll in die Vereinsarbeit gestürzt hat. Die Breite des Vereins hält er für eine Stärke. „Aber auch das wurde diskutiert“, sagt er. es ging um die Richtung,in der sich der Bürgerverein bewegt. So sahen manche ihn eher als Kulturverein. „Da wurde ganz offen drüber diskutiert, die Satzung wurde auf den Prüfstand gestellt.“

Es bleibt bei der inhaltlich breit aufgefächerten Ausrichtung. Ein Blick in den Terminkalender des Hauses spricht Bände: Konzerte, Pilates, Kinder-Yoga, Theatergruppe, Klavierunterricht, Französisch-Stunden, Literaturkreis, Stilberatung, Strick-Café, Workshops und manches mehr.

„Das ist so viel, da mussten wir Strukturen ändern“, sagt Peter Ellmann. Ehrenamt soll Spaß machen, muss aber auch zu bewältigen sein. Im Bürgerhaus wurde ein Büro eingerichtet, dienstags von 10 bis 12 Uhr ist Kirsten Schulze als Ansprechpartnerin vor Ort.

An das Ursprungsthema des Vereins mit der Gestaltung des Ortes wird am Sonnabend auf besondere Weise angeknüpft. „Wir haben eine Ausstellung mit Finkenkruger Ansichten vorbereitet, besonders der Bahnhof lag uns da am Herzen“, sagt Peter Ellmann. Die Ausstellung soll der aktuellen Diskussion um die Gestaltung des Areals rund um den Bahnhof Impulse geben. Die Ausstellung ist Teil des Sommerfestes, das Sonnabend ab 14 Uhr auf dem Gelände des Vereins in der Feuerbachstraße gefeiert wird.

Von Marlies Schnaibel

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