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Havelland Erster Test der Rathenower Buga-Brücke
Lokales Havelland Erster Test der Rathenower Buga-Brücke
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00:55 18.10.2014
Erster Belastungstest: Der Besucherschlange auf der Weinberg-Brücke wollte am Mittwoch gar kein Ende nehmen. Quelle: M. Kniebeler
Rathenow

Tausende Westhavelländer waren am Mittwoch zur Taufe der Fußgängerbrücke zwischen dem Rathenower Weinberg und dem Optikpark dabei. Nachdem Rathenows Bürgermeister Ronald Seeger und Brandenburgs Finanzminister Christian Görke das Namensschild enthüllt hatten, erkundeten die Menschen das 350 Meter lange Bauwerk, das fortan auch offiziell den Namen Weinberg-Brücke tragen wird.

Bis zum Einbruch der Dämmerung liefen die Neugierigen zwischen den beide Brückenvorplätzen hin und her, staunten über die Eleganz der Architektur und genossen den Blick auf die Havel, die von der Brücke überspannt wird. Bei Einbruch der Dämmerung wurden die Brückenzugänge wieder versperrt. Erst am Eröffnungstag der Bundesgartenschau, dem 18. April 2015, wird es wieder möglich sein, die Brücke zu betreten.

Rathenow ist um ein Wahrzeichen reicher“, sagte Seeger in seiner Eröffnungsrede. Und Christian Görke sprach gar von einem „Tag, der in die Stadtchronik eingehen wird.“ Dass die Brücke, die rund 10 Millionen Euro gekostet hat, in dieser Form gebaut wurde, ist vier jungen Architekten zu verdanken. Kristina Brusius, Nadine Gisbert, Mirko Buff und Christina Ziegler von der HafenCity Universität Hamburg hatten sich 2009 mit dem kühnen Entwurf am renommierten Schinkel Wettbewerb beteiligt und einen Sonderpreis erhalten. Das Berliner Ingenieurbüro Schlaich, Bergermann und Partner fertigte auf Grundlage des Wettbewerbbeitrags die Baupläne. Die Brücke mit ihren zwei charakteristischen Bögen überspannt in elegantem Schwung nicht nur die Havel, sondern auch Hellers Loch, ein durch einen Havel-Altarm gespeistes Gewässer.

Vor der Brückentaufe war am Mittag die Berliner Straße freigegeben worden. Auch zu diesem Ereignis waren hunderte Rathenower gekommen. Im Schlepptau des Bürgermeisters spazierten sie vom August-Bebel-Platz über die zu einem Kreisverkehr umgebaute Hauptkreuzung bis zur Schleusenbrücke. Mit der Freigabe der Strecke wurde der Umbau der Innenstadt offiziell abgeschlossen. Seit dem Jahr 2011 wurden 9,5 Millionen Euro verbaut, um das Zentrum attraktiver zu machen.

Von Markus Kniebeler

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