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Buga-Bismarckturm ab Montag wieder offen

Protest gegen Schließung hat Erfolg gezeigt Buga-Bismarckturm ab Montag wieder offen

Gute Nachricht für viele Buga-Besucher: Am Montag wird der Bismarckturm auf dem Rathenower Weinberg wiedereröffnet. Der Turm ist lange geschlossen gewesen, was bei vielen Besuchern für Unmut und Unverständnis gesorgt hatte. Die Neueröffnung dürfte aber auch nicht zur Zufriedenheit aller sein.

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Der Bismarckturm wird endlich für Besucher geöffnet.

Quelle: MAZ/Archiv

Rathenow. Bürgermeister Ronald Seeger hat am Dienstagnachmittag auf einer Pressekonferenz des Buga-Zweckverbandes mitgeteilt, das der Buga-Turm ab Montag wieder für Besucher offen ist. Das Bauwerk auf dem Buga-Gelände soll dann täglich von 10 bis 17 Uhr begehbar sein.

Wie es in der Baugenehmigung steht, dürfen sich nicht mehr als 25 Besucher im Turm aufhalten. Wie Ronald Seeger gesagt hat, wird die Geschäftsführung des Optikparks das Personal organisieren, das den Turm beaufsichtigen soll. Ob die vorhandene Zählanlage eingesetzt werde oder ob es eine manuelle Lösung mit Karten gebe, so der Bürgermeister, überlasse man den Verantwortlichen des Optikparks.

Der Zugang zum Turm ist nicht umsonst

Neu wird sein, dass für das Betreten des Bismarckturms Eintritt zu zahlen ist. Erwachsene haben einen Euro zu entrichten. Minderjährige bis 14 Jahre dürfen nur in Begleitung von Erwachsenen auf den Turm. Für Kinder bis sieben Jahre wird der Eintritt frei sein. Für Kinder von acht bis 14 ist ebenfalls ein Euro zu entrichten. „Ich halte das für richtig“, betonte Ronald Seeger. Der Bismarckturm sei ein Highlight, gerade während der Buga müsse das Betreten nicht umsonst ermöglicht werden.

Dietlind Tiemann, als Oberbürgermeisterin von Brandenburg/Havel auch Vorsitzende des Buga-Zweckverbandes, war extra nach Rathenow gekommen, um sich zu ihrer Verantwortung zu bekennen. Als ehrenamtliche Vorsitzende des Verbandes, erklärte sie, sei sie auch haftende Vorsitzende. Der Bismarckturm sei „nicht Gegenstand eines Besuches“ gewesen, betonte sie, wenn es um das Gelände ging.

Verantwortliche haben sich nach Protesten gegen die Schließung beraten

Deshalb habe sie zusammen mit Geschäftsführer Erhard Skupch zunächst entschieden, den Turm nicht für Besucher zuzulassen. Nachdem es Proteste gegeben hatte, habe man sich beraten lassen, um zu klären, welche Forderungen erfüllt sein müssen, um die Sicherheit auf dem Turm zu gewährleisten. Die Sperrung des Bismarckturmes, betonte Dietlind Tiemann dann, habe nichts zu tun mit dem Aussichtsturm „Skyliner“, der demnächst nach Rathenow kommen soll. Nun sei sie gespannt, „wie viele Leute wirklich auf den Bismarckturm gehen“.

Von Bernd Geske

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